Deutliches Mitgliederplus bei der IG Metall Koblenz

  • 14.02.2018
  • Aktuelles, Tarif, Politik, Presse

Die IG Metall Koblenz konnte im vergangenen Jahr eine insgesamt positive Mitgliederentwicklung bilanzieren, die Gesamtzahl stieg um 168 auf nun über 9.600.

Die Zahl der Mitglieder in den Betrieben ist damit um zwei Prozent gestiegen. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Wir haben am Ende des vergangenen Jahres, trotz der demographischen Entwicklung, 168 Mitglieder mehr gehabt als ein Jahr zuvor. Das ist eine sehr positive Entwicklung, bedenkt man, dass es in vielen Unternehmen deutlich weniger Neueinstellungen gab als in den Jahren zuvor. Im Angestelltenbereich haben wir sogar um 2,6 Prozent Mitglieder zugelegt. Natürlich bleibt es unser Ziel, in den kommenden Jahren deutlich zuzulegen.“ Auch bei jungen Mitgliedern wurden Zuwächse erreicht. 3,4 Prozent mehr Auszubildende und 1,7 % mehr Jugendliche waren am Jahresende Mitglied der IG Metall Koblenz.

 

Für Yener ist es wichtig, dass die Verankerung in den Betrieben noch einmal stärker zugenommen hat: „Hier haben sich gerade in betrieblichen Konflikten und Betriebsratsgründungen viele Menschen für die IG Metall entschieden. Das ist eine klare Botschaft an die Arbeitgeber und an die Politik.“

In Bezug auf die aktuellen Tarifrunden in 2018 sagte Yener: „Dass Gewerkschaften wichtig sind und die Menschen ihnen vertrauen, zeigte sich in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie.“  Dort sorgten der Mitgliederzuwachs und die betriebliche Stärke für Rückenwind und somit für ein gutes Ergebnis. Sinnbildlich dafür stehen die vielfältigen Aktionen sowie die gute Beteiligung. 

Auch für die Betriebsratswahlen ist eine starke Mitgliederbasis wichtig. Yener: „Dort wo Betriebsräte und IG Metall Hand in Hand arbeiten, erzielen wir die besten Ergebnisse. Betriebsratsarbeit ohne gewerkschaftliche Unterstützung führt selten zu guten Ergebnissen für die Beschäftigten.“ Anliegen der IG Metall Koblenz ist es die betriebliche Mitbestimmung zu stärken und den Einfluss der Beschäftigten auf die Unternehmenspolitik zu vergrößern. Yener: „Angesichts dessen, wie so mancher Konzern gerade ohne Rücksicht auf die Beschäftigten agiert, ist das sicher notwendig.“