01.12.2016 |

Spenden für „Leben ohne Dich“ in Andernach

Aleris-Betriebsräte sind mehrfach solidarisch

735 Euro haben die Betriebsräte der Firma Aleris gesammelt und gestern, am 29. November 2016 an den Verein „Leben ohne Dich“ in Andernach übergeben. Für jedes neue IG-Metall-Mitglied erhielten die Kolleginnen und Kollegen von der IG Metall 15 €  in ihre Spendenkasse.

Somit taten die Betriebsräte in zweierlei Hinsicht etwas Gutes. Denn die neuen IG-Metall-Mitglieder sind nun Teil einer starken Solidargemeinschaft, die unter anderem für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen einsteht. Sie genießen somit zukünftig viele Vorteile, wie z. B. individuellen Arbeits- und Sozialrechtsschutz oder den Rechtsanspruch auf tarifliche Leistungen. Bei Aleris wissen bereits weit mehr als tausend Kolleginnen und Kollegen die IG Metall sehr zu schätzen.

Mit dem Geld helfen die Betriebsräte dem Verein „Leben ohne Dich“ in Andernach. Der Verein unterstützt Eltern, die ihr Kind verloren haben. Der Scheck wurde Martina Ihrlich, Gruppenleiterin von "Leben ohne Dich" in Andernach, persönlich durch Lothar Weiler, Mitglied des Betriebsrates bei Aleris überreicht. Ihrlich freute sich sehr über den enormen Betrag und bedankte sich im Namen der Gruppe ganz herzlich.

29.11.2016 |

Weihnachtsaktion der der IG Metall Jugend Koblenz

"Glühwein gegen die soziale Kälte“

Unter dem Motto "Glühwein gegen die sozial Kälte" warb die IG Metall Jugend Koblenz am 26. November 2016 am Löhrrondell in Koblenz für die Wiedereinführung der Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die jungen Aktiven nutzten das erste Adventswochenende, um auf Missstände in der Sozialpolitik aufmerksam zu machen.  Sie sammelten mit ihrer Aktion Unterschriften, womit die IG Metall Landtags- und Bundestagsabgeordnete auffordert sich persönlich dafür einzusetzen, Zusatzbeiträge abzuschaffen und die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung wieder herzustellen.

Oliver Fuchs, Aktiver des Ortsjugendausschusses der IG Metall Koblenz: „Freiheit und Gerechtigkeit gehen Hand in Hand. Eine verantwortliche Sozialpolitik ist deshalb zwingend erforderlich. Hierzu gehört für uns selbstverständliche eine solidarische Finanzierung der Gesundheitsversorgung.“ Der Wohlfahrtstaat hat viele Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit sich gebracht und „wohin eine Vernachlässigung des Wohlfahrtstaates führen kann, zeigen die Wahlerfolge der AfD,“ so Fuchs weiter.

Die IG Metall Koblenz vertritt mehr als 1200 junge Beschäftige, Christian Begass, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz, will weiterhin gemeinsam mit den jungen Kolleginnen und Kollegen für einen umfassenden Sozialstaat im Sinne junger sowie alter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eintreten.

24.11.2016 |

Geschlossen und entschlossen ins neue Jahr

IG Metall macht „Politik für alle!“

Koblenz, 24.11.2016 -  Die IG Metall Koblenz zieht auf ihrer letzten Delegiertenkonferenz am 23. November ein vorläufiges Resümee. Nach erfolgreich geführten Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie und einer gelungenen 125 Jahrfeier stand die Versammlung unter dem Motto „Politik für alle. Sicher, gerecht und selbstbestimmt“. Neben den Themen Arbeit 4.0, Arbeitszeiten für ein gutes Leben sowie Bildung und Weiterbildung, stand das Thema soziale Sicherheit auf der Agenda. 

Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Wir wollen Arbeit 4.0 mitgestalten. Hierbei geht es uns um die Frage, welche Regelungen in Zukunft gebraucht werden. Wie wird Arbeitszeit gestaltet? Wie kann die Selbstbestimmung der Beschäftigten erhalten werden“?

Beim Thema Arbeitszeit sei es wichtig, dass diese für die Beschäftigten besser planbar ist, die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben gestärkt und Schichtarbeit für Beschäftigte zeitflexibler wird. Hierzu hat die IG Metall eine Arbeitszeitkampagne gestartet. Verknüpft wird diese Kampagne mit einer Beschäftigtenbefragung im Januar 2017, um die Stimmung der Kolleginnen und Kollegen aufzufangen und optimal in politische Schlagkraft umzusetzen. Zudem sei die Weiterbildung der Beschäftigten gerade in Zeiten fortschreitender Digitalisierung zwingend erforderlich. Neben der Erstausbildung ist diese ein weiterer Grundstein für ein gutes und selbstbestimmtes Leben.

Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 sagte Yener: „Wir müssen den Blick allerdings auch auf gesellschaftspolitische Themen legen und unsere Stärke nutzen, um diese im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen zu beeinflussen.“ Sozialpolitisch will die IG Metall vor allem eine paritätische Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung wiederherstellen und das Rentenniveau für alle verbessern“.  

Die Lebens- und Arbeitssituation vieler Menschen müssen verbessert werden, sind sich die Konferenzteilnehmer einig.  Die IG Metall Koblenz werde daher weiter gemeinsam mit den Beschäftigten die betriebliche Ausgestaltung, das Ringen um Tarifverträge und Einflussnahme in Politik gestalten. Gemeinsam für ein gutes Leben!

15.11.2016 |

Ehrenamtlicher Arbeitsrichter gewürdigt

IG Metaller erhält Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz

Koblenz, 15.11.2016 Am 09.11.2016 wurde im Rahmen einer feierlichen Stunde im Ministerium der Justiz in Mainz der IG Metaller Thomas Anhuth von Staatssekretär Philipp Fernis und dem Präsidenten des Landesarbeitsgerichts, Marin Wildschütz, mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Ehrennadel wurde von Ministerpräsidentin Malu Dreyer für die ehrenamtliche Tätigkeit als Richter der Arbeitsgerichtsbarkeit verliehen.

Thomas Anhuth, Betriebsratsvorsitzender der Firma Bomag: „Für mich ist das Ehrenamt selbstverständlich. Ich übernehme gerne Verantwortung für meine Mitmenschen und unsere Gesellschaft." Dabei ist dem ehrenamtlichen Arbeitsrichter Anhuth der Einsatz für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wichtig: „Wer sich einbringt, kann im eigenen Umfeld etwas bewegen."

Neben Anhuth wurde die Ehrennadel 13 weiteren ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern der Arbeitsgerichtsbarkeit als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreicht. Die Ehrennadel wird als Anerkennung für ein langjähriges ehrenamtliches Engagement verliehen. Der Ortsvorstand der IG Metall Koblenz gratuliert dem Kollegen herzlich.

Foto: Justizministerium RLP

14.11.2016 |

Vortrag zum Thema „Einstiegsgehälter für IngenieurInnen“

IG Metall Koblenz an der Hochschule

Am Donnerstag, 10. November 2016, informierte die IG Metall Koblenz an der Hochschule umfassend zum Thema „Einstiegsgehälter und Hürden in den Berufseinstieg“. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Studierende und Hochschulabsolventen aus den Fachbereichen Maschinenbau und Elektronik- und Informationstechnik.
Begass, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz: „Auch Hochschulabsolventen fällt die Frage nach den eigenen Gehaltsvorstellungen schwer. Grund hierfür ist die landläufige Ansicht, dass über Geld nicht gesprochen wird.“ Dabei gibt es eindeutige Regelungen, die die Gehälter festlegen z.B. in Tarifverträgen. Diese Regelungen sowie weitere relevante Faktoren wie die Branche, Region und natürlich die persönlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten sollten Studierende kennen, um fair bezahlt zu werden.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe des Hochschulinformationsbüros (HIB) des DGB, das in Kooperation mit den Gewerkschaften ver.di, GEW, IG Metall sowie dem AStA der Hochschule Koblenz organisiert wird.

08.11.2016 |

Gemeinsam stark für Jung und Alt

IG Metall und DGB informieren bei der 11. Nacht der Technik

08.11.2015 - Am vergangenen Samstag, 05.11.2016 präsentierte sich die IG Metall gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) bei der Nacht der Technik im Metall- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Koblenz.

Die IG Metall und der DGB traten als kompetente Partner zu Fragen von Tarifverträgen und Arbeitnehmerrechten in technischen Berufsfeldern auf. Neben erwachsenen Besuchern nahmen viele Kinder und Jugendliche das Angebot der Gewerkschaften war. Besonderes Highlight für Jung und Alt waren die Quizfragen am Glücksrad. Hierbei beantworteten die Besucher unter anderem Fragen zu Politik, Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechten. Die Gewinner wurden mit kleinen Preisen belohnt. Stark nachgefragt war auch die Zeitschrift „Montag“ des DGB, in der Rund um den Berufsstart informiert wird.

Ali Yener, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz war sehr zufrieden mit dem Auftritt der Gewerkschaften und sieht gespannt der nächsten Nacht der Technik entgegen. Diese fand nun zum 11. mal statt und wird gemeinsam von der Handwerkskammer Koblenz, Partnern aus der Wirtschaft sowie der Forschung alljährlich im November veranstaltet.

07.11.2016 |

Krankenkassenbeitrag gerecht finanzieren

IG-Metall-Senioren sammeln Unterschriften für eine paritätisch finanzierte gesetzliche Krankenversicherung

Koblenz, 07.11.2016 - Am 5. November 2016 haben Seniorinnen und Senioren der IG Metall Koblenz Unterschriften für die Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung gesammelt. Mit den Unterschriften, fordern sie Landtags- und Bundestagsabgeordnete auf sich persönlich dafür einzusetzen, Zusatzbeiträge abzuschaffen und die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung wieder herzustellen.

Karlheinz Knöll, Sprecher des Seniorenkreises der IG Metall Koblenz: „Wir wollen die Arbeitgeber wieder in die Verantwortung nehmen! Eine hochwertige Gesundheitsversorgung, bei der die Versorgungsqualität und Versichertennähe im Fokus der Krankenkassen stehen, ist unser Ziel.“ Eine solche Gesundheitsversorgung könne nur solidarisch finanziert werden, so Knöll. Damit haben die Metallerinnen und Metaller den Großteil der Bevölkerung auf ihrer Seite. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest aus dem August 2016. Demnach finden es 75 Prozent der Befragten ungerecht, dass Arbeitnehmer höhere Beiträge zahlen als Arbeitgeber. 87 Prozent sind dafür, dass die Krankenversicherung wieder paritätisch finanziert wird.  

Die IG Metall Koblenz vertritt mehr als 1300 Seniorinnen und Senioren. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, will gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen am Ball bleiben, bis die gesetzliche Krankenversicherung im Sinne der Mitglieder geregelt ist.

02.11.2016 |

Gut aufgestellt in 2017

Arbeitszeit: Beschäftigtenbefragung im Januar 2017

Koblenz, 02.11.2016 - Die IG Metall Koblenz sieht sich für das Jahr 2017 gut aufgestellt. Alle Teilnehmer des erweiterten Ortsvorstandes waren sich auf ihrer traditionellen Herbstklausur Ende Oktober einig, das Jahr 2017 aktiv zu gestalten und ihre erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. „Die Themenpalette ist breit angelegt. Wir starten Anfang Januar mit unserer bundesweiten Beschäftigtenbefragung zum Thema Arbeitszeit“, so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. Die Erkenntnisse dieser Befragung wird Handlungsansätze für die Tarifrunde 2017/2018 zum Themenspektrum Arbeitszeit liefern, ist sich Yener sicher. Die IG Metall wird die Bundestagswahl 2017 insbesondere mit dem Rententhema begleiten. „ Wir plädieren für einen grundlegenden, solidarischen Neuaufbau des Systems der Alterssicherung in Deutschland. Unser Vorschlag zum Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung belegt, dass die Rente für Jung und Alt zukunftsfest gestaltet werden kann“, so Yener weiter. 

Das Jahr 2016 bewertet der erweiterte Ortsvorstand bisher als eines der erfolgreichsten Jahre der IG Metall Koblenz. „Wir verzeichnen eine stabile Mitglieder- und Beitragsentwicklung. Mit dieser Grundvoraussetzung als Gestaltungskraft können wir erfolgreiche Tarifrunden durchführen, betrieblichen Regelungen zu Standort- und Beschäftigungssicherung abschließen und unseren gesellschaftlichen Einfluss ausbauen“, ist Yener überzeugt.

 

 

21.10.2016 |

Aktuelle Information zum geplanten CETA-Freihandelsabkommen

Am 12. Oktober trafen sich die Koblenzer IG Metall Seniorinnen und Senioren in Moselweiß.

Der Kollege Alexander Hasselbächer, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz, berichtete über den aktuellen Stand der Verhandlungen zum geplanten CETA-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada.

Zeitgleich beschäftigte sich das Bundesverfassungsgericht mit einem Eilantrag von 125.000 Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde. Das Ziel dieser Beschwerde war das Erwirken einer „Einstweiligen Anordnung“ das den deutschen Vertretern im EU- Ministerrat auferlegen soll, bei der für den 18. Oktober geplanten Abstimmung über die vorläufige Anwendung von CETA mit „Nein“ zu stimmen.

Die IG Metall setzt darauf, dass auch im Falle von CETA das Strucksche Gesetz gilt: Nämlich, kein Gesetz kommt aus dem Parlament so heraus, wie es eingebracht worden ist.

Verbesserungsbedarf, so Alexander Hasselbächer weiter, sehen wir insbesondere noch beim Investorenschutz sowie bei der Zulässigkeit von Tariftreueregelungen und vor allem bei der Einhaltung von Arbeitnehmerrechten.

Dass Änderungen möglich sind, haben die vergangenen Wochen gezeigt. Die Kritik von Verbänden, Gewerkschaften und Bürgerinnen und Bürgern haben einiges bewirkt.

Es konnten große Fortschritte bei der demokratischen Beteiligung, beim Investitionsschutz und bei den Arbeitnehmerrechten durchgesetzt werden. 

Diese Erfolge sind allerdings nicht ausreichend! Deshalb muss und wird es jetzt heißen - weiter am „Ball“ zu bleiben. Die IG Metall wird sich weiter für freien und fairen Welthandel einsetzen. Das CETA-Abkommen bietet hier die Chance einen Standard zu setzen – die Betonung liegt auf eine Chance, die jetzt durch weitere rechtsverbindliche Klarstellungen genutzt werden muss. Dafür setzt sich die IG Metall weiter ein, so Alexander Hasselbächer abschließend.

In der anschließenden Diskussion wurde das Für und Wider von Handelsabkommen ausführlich beleuchtet. Der Seniorenkreis verständigte sich darauf, auch in den nächsten Sitzungen und Treffen das Thema „Freihandelsabkommen“ auf die Tagesordnung zu nehmen.

20.10.2016 |

Koblenz aus Sicht von Betriebsräten

Dr. Anna Köbberling besucht Betriebsräte der Firmen Aleris und Stabilus

Im Rahmen ihrer Herbstreise besuchte Dr. Anna Köbberling, MdL am Montag den,

17. Oktober 2016 den Betriebsrat von Aleris und Stabilus in Koblenz. Ziel ihrer Reise war, Koblenz aus den Blickwinkel von Betriebsräten kennenzulernen. Dabei wurden vor allem die Themenschwerpunkte Arbeitsplatzsicherheit, Demografie, Flexible Übergänge in Rente, Infrastruktur in Koblenz und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besprochen.

10.10.2016 |

Pressemitteilung vom 8.10.2016

Unterschriften für Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung in der Koblenzer Innenstadt

Koblenz, 08.10.2016 - Die IG Metall fordert die Rückkehr zu einer gerechten Finanzierung der Krankenversicherung. Die Krankenversicherungsbeiträge müssten wieder je zur Hälfte durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden.

In der Koblenzer Innenstadt startete am Samstag, den 8. Oktober 2016 die Unterschriftenaktion. „Die Aktion erfährt enorme Resonanz und setzt ein klares Zeichen. Die Bürgerinnen und Bürger sind empört und erwarten, dass zu einer paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung zurückgekehrt wird“, sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz.

2005 hatte sich die Politik von der paritätischen Finanzierung abgewendet und einen Sonderbeitrag für Versicherte eingeführt. Später wurde der Arbeitgeberbeitrag festgeschrieben. Kostensteigerungen im Gesundheitssystem werden seither einseitig den Arbeitnehmern aufgebürdet. „Es ist höchste Zeit diese sozialpolitische Fehlentscheidung und Ungerechtigkeit zu korrigieren“, forderte Erdal Tahta, Betriebsratsvorsitzender bei ZF TRW in Koblenz.

 

„Arbeitnehmer müssen 2016 durchschnittlich einen Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent schultern“, erläuterte Alexander Hasselbächer, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz. Die Belastung könne je nach Einkommen bis zu 47 Euro monatlich und 560 Euro jährlich betragen. „Krankenkassen und Gesundheitsökonomen erwarten für 2017 einen weiteren Anstieg der Zusatzbeiträge“, so Alexander Hasselbächer weiter.

„Die IG Metall fordert daher von der Bundespolitik, dass die einseitige Belastung der Versicherten beendet und die vollständige Parität wieder hergestellt wird“, so Ali Yener, abschließend.

Als Erstunterzeichner konnte SPD Landesvorsitzender Roger Lewentz gewonnen werden.

 

29.09.2016 |

Delegiertenkonferenz der IG Metall beschließt Unterschriftenaktion

Arbeitszeit, Rente und Gesundheit sind Schwerpunkthemen in 2017

Koblenz – 28.09.2016  Die IG Metall Koblenz wird die Themen „Arbeitszeiten, Rentenpolitik und Gesundheitspolitik“ angehen. Im Rahmen der Delegiertenkonferenz begründete Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, die Notwendigkeit, den Schwerpunkt auf diese Themen zu legen. „Wir werden sehr intensiv darüber diskutieren, ob die gegenwärtigen Regelungen zur Arbeitszeit in den Betriebsvereinbarungen und in den Tarifverträgen geändert werden müssen.“

Stefan Schaumburg, Leiter des Funktionsbereiches Tarifpolitik beim Vorstand der IG Metall referierte zu dem Thema Arbeitszeit auf der Konferenz und leitete somit die Debatte in der Region ein. Schaumburg stellte auch Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung zur Arbeitszeit vor:

Ü  84 Prozent wollen ihre persönliche Arbeitszeit auch kurzfristig verändern können – sie wollen eine höhere persönliche Flexibilität und sich nicht nur den betrieblichen Erfordernissen unterwerfen

Ü  80 Prozent wollen ihre persönliche Arbeitszeit auch vorübergehend absenken können, zum Beispiel für Zeiten der Kindererziehung und der Pflege

Ü  72 Prozent wollen Beginn und Ende der Arbeitszeit klar und verbindlich geregelt sehen.

Die IG Metall werde diese und andere Fragen der Arbeitszeit in den kommenden Wochen und Monaten bundesweit diskutieren und dann entscheiden, wie sie dazu weiter vorgeht, so Schaumburg abschließend.

 

„Die Weichen in der Rentenpolitik sind falsch gestellt, schon in wenigen Jahren drohen massive Leistungseinschnitte bei der Altersversorgung gerade für die jüngeren Generationen“, führte Yener weiter an. Um Altersarmut zu vermeiden, werde die IG Metall in den kommenden Monaten das Thema Rente aufgreifen und sich in den Bundestagswahlkampf einbringen.

 

Da der Gesetzgeber den Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung bei 7,3 Prozent eingefroren hat, sind Kostensteigerungen alleine von den Versicherten zu tragen. Die IG Metall lehnte und lehnt diesen Bruch mit der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung ab. „Der Zusatzbeitrag ist verteilungspolitisch ungerecht. Er belastet nur die Versicherten und entlastet die Arbeitgeber von der Finanzierung des medizinischen Fortschritts und den Kosten einer solidarischen Gesundheitsversorgung, “ so Yener abschließend. Die Konferenz beschließt mit einer Unterschriftaktion in den Betrieben zu starten. Ziel ist es, die Landtags- und Bundestagsabgeordneten dazu zu bewegen, den Zusatzbeitrag wieder abzuschaffen und die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung wieder herzustellen!

26.09.2016 |

12. Riverboatshuffle der IG Metall Koblenz

Tolle Region- tolle Menschen

Bei bestem Wetter und guter Laune haben sich weit über 300 Metallerinnen und Metaller mit Ihren Familien auf dem Schiff "Stadt Vallendar" eingefunden. Höhepunkt der Schiffstour war das Feuerwerk in Boppard. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz:" Wir leben in einer tollen Region mit tollen Menschen. Gemeinsam werden wir uns für ein gutes Leben einsetzen."

23.09.2016 |

Wahlvorstandsschulung am 22.09.2016

JAV Wahlen 2016

2016 ist das Jahr der JAV Wahlen. In Betrieben mit mehr als 5 ArbeitnehmerInnen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder Azubis, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sind Jugend- und Auszubildendenvertreter (JAV) zu wählen.
Zur Durchführung der Wahl wurden in den Betrieben Wahlvorstände eingesetzt.

Zur Qualifizierung der Wahlvorstandsmitglieder haben wir am Donnerstag, den 22. September im Diehl`s Hotel in Koblenz ein Tagesseminar durchgeführt.
Die geschulten Wahlvorstandsmitglieder waren sich einig, dass die Wahlen nun erfolgreich durchgeführt werden können.

23.09.2016 |

Ü 55 plus vom 15.-17.09.2016

Aufbruch statt Umbruch in der dritten Lebensphase - Seminar 3

Vom 15. September bis 17. September wurde nun schon das dritte Seminar 55+, Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase, in Kooperation Geschäftsstellen Koblenz, Neuwied und Betzdorf durchgeführt. Das Seminar war, wie die anderen zuvor, ein voller Erfolg.

Dieses Seminar hatte wieder ein spezielles Angebot für Mitglieder der IG Metall Koblenz, Neuwied und Betzdorf, die vor der Altersteilzeitfreistellungsphase oder dem Renteneintritt stehen, um sich mit dem bevorstehenden Ausstieg aus dem Arbeitsleben auseinander zu setzen. Hierfür stand uns wieder ein Rentenberater, der für Fragen und Antworten rund um das Thema Rente, Rentenarten und Rentenantrag zur Verfügung. Des Weiteren war auch ein Personaltrainer für Ernährung und Bewegung wieder mit dabei.

20.09.2016 |

Umfrage:"Was bewegt mich?"

Roadshow der IG Metall auf dem Schängelmarkt in Koblenz

 „Die wahren Experten sind die Bürgerinnen und Bürger und die Beschäftigten in den Betrieben“, erläutert Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. Die IG Metall hört deshalb genau hin, was die einzelnen Menschen bewegt. Ob Sicherheit, Perspektiven, Vereinbarkeit von Arbeit und Leben oder die Zukunft der Rente. Zu diesen Themen beteiligte sich die IG Metall Koblenz an der bundesweiten Umfrage auf dem Koblenzer Schängelmarkt. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger belegen die Richtigkeit unseres Kurses für mehr Gerechtigkeit und ein gutes Leben“, stellt Ali Yener fest.

28.07.2016 |

Ali Yener: „Arbeit zur Stärkung der Demokratie und Mitbestimmung“

IG Metall Koblenz wird von 400 ehrenamtlichen Vertrauensleuten in den Betrieben vertreten

Koblenz – 28.07.2016 – Die IG Metall Koblenz wird von 400 ehrenamtlichen Vertrauensleuten in den Betrieben der Region Koblenz vertreten. Vertrauensleute sind auch gewerkschaftlich organisierte Mitglieder des Betriebsrates, die Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die Schwerbehindertenvertretung. Vertrauensleute tragen dazu bei, dass die Beschäftigten die IG Metall als offen, lebendig, engagiert und durchsetzungsfähig erleben. Und Durchsetzungsfähigkeit braucht es, wenn es um Standortkonkurrenz und Beschäftigungssicherung oder Einkommens- und Arbeitszeitfragen geht. 

„Wir sind stolz auf die Arbeit unserer Vertrauensleute. Sie leisten Arbeit zur Stärkung der Demokratie und Mitbestimmung, “ sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. 

Das Organisieren von Tarifrunden und Aktivierung von Beschäftigten zählen zu ihren Hauptaufgaben. „Das Ergebnis der Tarifrunde 2016 war nur durch mehr als 4400 Warnstreikende Beschäftigte in unserer Region erreichbar." Nur wer sich beteiligt, kann mitgestalten. Vertrauensleute leisten einen enormen Beitrag für die Weiterentwicklung der Arbeits- und Lebensbedingungen ist sich Yener sicher.

 

 

12.07.2016 |

Seminar Ü 55 plus

Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase

Am 08.07. – 09.07.2016 wurde das zweite Seminar 55+, Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase, in Kooperation Geschäftsstellen Koblenz, Neuwied und Betzdorf durchgeführt. Das Seminar war wieder ein voller Erfolg.

Auch dieses Seminar hatte wieder ein spezielles Angebot für Mitglieder der IG Metall Koblenz, Neuwied und Betzdorf, die vor der Altersteilzeitfreistellungsphase oder dem Renteneintritt stehen, um sich mit dem bevorstehenden Ausstieg aus dem Arbeitsleben auseinander zu setzen.

Speziell hierfür standen uns wieder ein Rentenberater, der für Fragen und Antworten rund um das Thema Rente, Rentenarten und Rentenantrag zur Verfügung, sowie auch ein Personaltrainer für Ernährung und Bewegung.

30.06.2016 |

Delegiertenkonferenz startet Rentenkampagne

Metaller sind zufrieden mit dem jüngsten Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie

Die Delegiertenkonferenz der IG Metall Koblenz traf sich am 29.06.2016 zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Neben dem jüngsten Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie waren der Start der neuen IG Metall-Rentenkampagne, der Gesetzentwurf zur Leiharbeit und Werkverträgen sowie die Wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen der AFD Hauptthemen der Konferenz.

Mit dem Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Höhe von 2,8 Prozent ab Juli 2016 und einer zweiten Erhöhung ab April von 2,0 Prozent sowie dem Einmalbetrag in Höhe von 150 € (Auszubildende 65 €) für  Juni 2016, zeigten sich die Delegieren zufrieden. „Das erzielte Tarifergebnis ist der Verdienst der vielen IG Metall-Mitglieder in den Betrieben, sie sind gemeinsam vor die Werktore und auf die Straße gegangen, um sich einen fairen Anteil ihrer erwirtschafteten Leistung zu erkämpfen!“, so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, zur Würdigung des diesjährigen Abschlusses.

Weiter wurde den Delegierten die neue Rentenkampagne "Mehr Rente – Mehr Zukunft", die im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 die öffentliche Debatte um die Zukunft der Alterssicherung mitgestalten soll, gestartet.

 

Einig waren sich die Delegierten beim Umgang mit der AFD. Das Ergebnis einer ausgiebigen Diskussion zeigt, dass die AFD keine wirkliche Alternative ist, sondern vielmehr altbekannte neoliberale und nicht fortschrittliche Weltanschauungen unter dem Denkmantel der Spaltung nach Innen und der Abschottung nach Außen propagiert. Ihr Programm, mit dem Privatisierungen und die Deregulierungen vorangetrieben werden sollen, fußt auf der Devise „Je mehr Wettbewerb und je geringer die Staatsquote, desto besser für alle.“. Die Delegierten der IG Metall Koblenz stimmten überein, dass die sogenannte Alternative für Deutschland mit gewerkschaftlichen Grundwerten wie Solidarität, Demokratie und Selbstbestimmtheit in keiner Weise vereinbar ist.

 

28.06.2016 |

Aktivierung zum Handeln

Kommunikationsseminar Teil I am 25.06.2016

Wie spreche ich Kolleginnen und Kollegen an? Wie gewinne ich diese zur aktiven Mitarbeit? Worauf sollte ich dabei achten? Welche Methoden können mir dabei helfen? All diese Fragen wurden unter Anleitung vom Kommunikationsexperten Nils-Christian Noack in Theorie und Praxis im Kleingruppen und im Plenum thematisiert. Eine rundum gelungener Workshop, so das Fazit der  Teilnehmer in der Abschlussrunde.
Weitere Teile der Kommunikationsseminarreihe sind die Ansprache von Auszubildenden am 16.07.2016 und am 03.09.2016 die Ansprache von Angestellten.

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle unter koblenz(at)igmetall.de gerne entgegen.

13.06.2016 |

Kongress IndustriAll Europe

Bernd Feuerpeil vertritt die IG Metall

Unser Kollege Bernd Feuerpeil war vom 6. bis 9. Juni 2016 auf dem 2. Kongress der IndustriAll European Trade Union, eine Gewerkschaft für die europäische Industrie, die  rund 7 Mio. Mitglieder vertritt. Der Kongress, der ein neues Präsidium gewählt und die Politik für die Zukunft gestaltet hat, stand unter dem Motto: Investitionen, Jobs und Solidarität. Dabei standen Themen wie der unfaire Wettbewerb im Stahl, TTIP, Brexit und die Situation der Flüchtlinge im Vordergrund. Hierzu wurden entsprechende Anträge und eine politische Resolution verabschiedet. Es war für mich, als einer von rund 400 Teilnehmern, ein sehr beeindruckender Kongress, der von großer Geschlossenheit geprägt war, fasst Bernd Feuerpeil seine Erlebnisse zusammen.

24.05.2016 |

Neukonstituierung der Personengruppenausschüsse (PGA) und des Vertrauensleuteausschusses (VLA)

Mit der Neukonstituierung der Personengruppenausschüsse und des Vertrauensleuteausschusses sind die Organisationswahlen 2016 erfolgreich beendet worden.

Hierfür trafen sich am 24.Mai 2016 die betrieblichen Vertreter/innen zu einer Konferenz in Koblenz. Die IG Metall Koblenz ist eine quicklebendige und demokratische Gewerkschaft, die ehrenamtlich getragen wird. Dies spiegelte sich bei der Konstituierung der Ausschüsse Frauen, Migranten, Angestellte, Handwerk und Vertrauensleute wieder.

Auf der Konferenz wurde auch der jüngst abgeschlossene Tarifvertrag in der Metall- und Elektroindustrie im Volumen für gut befunden. Auch gab es wenig Kritik an der Laufzeit von 21 Monaten und Höhe der zweiten Stufe der Entgelterhöhung.
Die Ausschussmitglieder stimmten sich für die Rentenkampagne der IG Metall zur Stabilisierung und zum Ausbau des Rentenniveaus ein. Auch wurden Aktivitäten zur Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge besprochen.

02.05.2016 |

Digitalisierung – Chancen und Risiken für die Beschäftigten

IT- und Wirtschaftsmesse in Koblenz

Am 29. Und 30. April 2016 fand die erste IT- und Wirtschaftsmesse in Koblenz statt. Sie stand ganz unter dem Motto Vernetzung, Austausch und Weiterbildung. Die IG Metall, zuständig für die ITK-Branche, vertrat die Beschäftigten in diesem Bereich auf der Messe. In Vorträgen und am Stand präsentierten die IG Metall Koblenz und Neuwied die Sicht der ArbeitnehmerInnen und der Gewerkschaft auf die 4. Industrielle Revolution. Was müssen Betriebsratsgremien beim Arbeitnehmerdatenschutz und Mitbestimmung in internationalen Konzernen beachten? Wie gestaltet sich die Vergütung in der ITK-Branche? Welche Rechte haben Crowd Worker? Wie können gewerkschaftliche Inputs und Standards aussehen? Neben Fachvorträgen gab es am Stand ein Quiz rund um das Messethema Digitalisierung und Industrie 4.0, was zu intensiven Gesprächen anregte. Sogar Geschäftsführer diskutierten mit Kollegen der IG Metall über gute Arbeitsbedingungen und wie sich diese umsetzen lassen. Die Vortragsfolien zur ITK-Entgeltanalyse und Verdienstmöglichkeiten in der Metall- und Elektrobranche stehen zum Download bereit.

18.04.2016 |

Festakt 125 Jahre IG Metall in Koblenz

Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Zweite Vorsitzende der IG Metall Christiane Benner halten Festrede

Die IG Metall feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat der Ortsvorstand der IG Metall Koblenz im Anschluss an die konstituierende Delegiertenkonferenz zu einem Festakt eingeladen. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter begrüßte neben den Delegierten, zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Festreden hielten Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Arbeitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz. 

Christiane Benner ging in ihrer Festrede auf historische Ereignisse der 125-jährigen Geschichte der IG Metall ein. „Es ging in diesen 125 Jahren um Freiheit und Demokratie, Gerechtigkeit und Gleichheit, Solidarität und Gemeinwohl, Respekt und Anerkennung. Das sind die Grundlagen unserer Politik. Das ist das gemeinsame Fundament unserer Gewerkschaft. Das sind die Werte, die zeitlos und zugleich modern sind.“

Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterstrich, dass Gewerkschaften ein wichtiger Teil der Arbeitswelt sind und würdigte im Rahmen des Festaktes die IG Metall als einen verlässlichen Partner der Landesregierung und wichtigen Akteur der Arbeitswelt. „Wir brauchen aktive und starke Gewerkschaften, um gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und zu sichern“. 

Christiane Benner orientierte in ihrer Festrede auch auf die zukünftigen Anforderungen der Arbeitswelt. „Mit der Digitalisierung sind wir heute Zeugen, Teilhaber und Gestalter der vierten industriellen Revolution. Ich bin überzeugt, dass wir durch unser System der Mitbestimmung mit starken Betriebsräten und starken Verbänden eine gute Grundlage haben, um die großen Herausforderungen gemeinsam zu meistern und den technischen Fortschritt in sozialen Fortschritt umzuwandeln. Genauso wie es uns vor 125 Jahren gelungen ist, die Industrialisierung zu bändigen und Fortschritt zu erkämpfen, muss es uns heute gelingen, die Digitalisierung gerecht und sozial zu gestalten.“

Für Ali Yener steht zweifelsfrei fest, dass die Auseinandersetzung um gute Arbeit im Betrieb und Gesellschaft weiter verfolgt werden muss. „Gute Arbeit ist die Grundlage für ein gutes Leben, so der Bevollmächtigter in seiner Schlussrede.

18.04.2016 |

Konstituierende Delegiertenkonferenz der IG Metall Koblenz

Ali Yener und Bernd Feuerpeil mit überragender Mehrheit im Amt bestätigt

Auf der Delegiertenkonferenz der IG Metall Koblenz am Samstag, 16.April 2016, wurden Ali Yener und Bernd Feuerpeil mit überragender Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Ali Yener erhielt 100 Prozent und Bernd Feuerpeil 97 Prozent der Stimmen. Auch die weiteren Mitglieder des neuen Ortsvorstandes wurden auf der Konferenz mit großer Mehrheit gewählt. Dem neuen Ortsvorstand gehören neben Ali Yener und Bernd Feuerpeil weitere 11 Mitglieder an: Thomas Anhuth, Robert Burg, Ulrike Fuchs, Klaus Kranz, Jürgen Redert, Rita Scherer, Holger Schmidt, Erdal Tahta, Jochem Uerz, Günter Wagner und Siegfried Zils.

Die Zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, und der Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger, wurden als Gäste auf der Konferenz begrüßt. „Wir sind über den Verlauf und über die Wahlergebnisse sehr zufrieden“, fasst Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, die Ergebnisse der konstituierenden Delegiertenkonferenz zusammen. „Die Stärke der IG Metall Koblenz ist die Geschlossenheit und der Zusammenhalt.“ Dies führt Yener auf die glaubwürdige und verlässliche Politik seiner Gewerkschaft für die Beschäftigten in den Betrieben der Region zurück.

21.03.2016 |

Seminar Ü 55+

Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase

Erstmalig wurde das Seminar 55+, Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase, in Kooperation Geschäftsstellen Koblenz, Neuwied und Betzdorf durchgeführt. Das Seminar war ein voller Erfolg, so die Teilnehmer einstimmig.

Das Seminar ist ein spezielles Angebot für Mitglieder der IG Metall Koblenz, Neuwied und Betzdorf, die vor der Altersteilzeitfreistellungsphase oder dem Renteneintritt stehen, um sich mit dem bevorstehenden Ausstieg aus dem Arbeitsleben auseinander zu setzen.
Neben einem Rentenberater, der für Fragen und Antworten rund um das Thema Rente, Rentenarten und Rentenantrag zur Verfügung stand, ist auch ein Personaltrainer für Ernährung und Bewegung Teil dieses Seminars.    

Dieses Seminar ist mittlerweile fester Bestandteil des Bildungsangebotes der IG Metall und wird auch in Zukunft fortgeführt.
Die folgenden drei Seminare sind ebenfalls bereits ausgebucht.

 

 

09.03.2016 |

Pressemitteilung 08.03.2016

IG Metall Koblenz zum Internationalen Frauentag: Arbeit muss gerecht verteilt werden

 

Die IG Metall hat Wirtschaft und Politik aufgefordert, Voraussetzungen für eine gerechtere Verteilung von Arbeit zwischen Frauen und Männern zu schaffen. „Denn nur eine gerechtere Verteilung von Arbeit wird langfristig zu mehr Entgeltgerechtigkeit und gleichen Aufstiegschancen führen“, sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, anlässlich des Internationalen Frauentages.

 

„Frauen arbeiten deutlich öfter in Teilzeit als Männer. Aber Teilzeitarbeit auf Dauer schafft Nachteile beim Einkommen, verhindert den beruflichen Aufstieg und führt in letzter Konsequenz zu geringeren Renten. Deshalb ist ein gesetzliches Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit dringend notwendig.“

 

Frauen und Männer bräuchten Arbeitszeiten, die zu ihren unterschiedlichen Lebensphasen passen. Das bringe Freiräume für eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben oder für berufliche Weiterbildung.

 

Der Internationale Frauentag wurde in der Region Koblenz mit betrieblichen Aktionen begleitet.

 

 

Bild: Vertrauensleute bei Stabilus verteilten Tulpen zum internationalen Frauentag

 

07.03.2016 |

Presseinformation 04.03.2016

Andrea Nahles, MdB, mit dem Ortsvorstand der IG Metall Koblenz im Dialog

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales ist der gemeinsamen Einladung des Ortsvorstandes der IG Metall Koblenz und David Langner, Staatssekretär gefolgt. In einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit dem Ortsvorstand der IG Metall Koblenz und Vertretern der Politik wurden die Themen, Leiharbeit und Werkverträge, die Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung und das Thema Rente – Rentenniveau diskutiert.

Betriebsräte, so sieht es der Gesetzesentwurf vor, sollen eine Informationspflicht bei dem Einsatz von Werkverträgen erhalten. Ebenso soll im Bürgerlichen Gesetzbuch eine Definition des Arbeitnehmerbegriffes einem Scheinwerkvertrag Abhilfe schaffen. „Da wo Werkvertrag draufsteht, ist meistens ein Normalarbeitsverhältnis oder ein Leiharbeitsverhältnis drin“ so die Arbeitsministerin. Die Höchstüberlassungsdauer bei Leiharbeit soll auf 18 Monate begrenzt werden. Eine Öffnungsklausel soll nur den Tarifvertragsparteien vorbehalten bleiben. Die Gesetzesvorlage sieht ein Verbot von Leiharbeitern als Streikbrecher vor. Das Gesetz sollte noch im ersten Halbjahr 2016 verabschiedet werden. Aktuell wird dieses Vorhaben von der CDU/ CSU blockiert.

Die Auflösung der paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge bezeichnete Andrea Nahles als großen Sündenfall. Dieser wurde jetzt erst für die Menschen sichtbar. Sie sei froh, dass die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, klar Position bezogen habe. Eine Unterschriftenaktion der Beschäftigten von Aleris Rolled Products unterstützt mit Nachdruck die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung. Der Betriebsratsvorsitzende von Aleris, Bernd Feuerpeil, überreichte 650 Unterschriften zur Wiederherstellung der paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge.

Das zweite Halbjahr 2016 wird geprägt sein von einer erneuten Rentendebatte. „Für die IG Metall geht es dabei um die Stabilisierung und Ausbau des Rentenniveaus, “ so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, gegenüber der Arbeitsministerin.

 

 

22.02.2016 |

Vertrauensleutewahlen 2016

Tagesschulung für Vertrauensleute vom 20.02.2016

Am vergangenen Samstag fand im Hotel Zugbrücke in Höhr-Grenzhausen/Grenzau unsere erste Tagesschulung für unsere (neu) gewählten Vertrauensleute statt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Tagesschulung waren die Vertrauensleuterichtlinien, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Struktur- und Arbeitsorganisation der Vertrauensleutearbeit.

Vertrauensleute sind die IG Metall in unseren Betrieben. Durch die Arbeit der Vertrauensleute und den IG Metall-Betriebsräten wird die Handlungsfähigkeit der IG Metall tarif-, betriebs- und gesellschaftspolitisch gestärkt und ausgebaut.

Zur weiteren Qualifizierung unserer Vertrauensleute bieten wir euch zwei Termine für Grundlagenseminare für gewählte Vertrauensleute (AI-Seminar) an.

19.06.2016 - 24.06.2016 Seminarnummer Q20016100800 in Roes und

06.11. 2016 - 11.11.2016 Seminarnummer Q20016100600 in Roes

Die Anmeldungen erfolgen jeweils über die Geschäftsstelle Koblenz.

 

 

18.02.2016 |

Podiumsdiskussion im Historischen Gewölbekeller

DGB Koblenz befragt Kandidaten der Landtagswahl

Der DGB Stadtverband Koblenz lädt für Montag, den 29. Februar 2016 um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit den Kandidaten zur Landtagswahl ein. Auf dem Podium werden vertreten sein:

David Langner, SPD

Andreas Biebricher, MdL, CDU

Nils Wiechmann, MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Prof. Dr. Martin Kaschny, FDP

Frédèric Maye, DIE LINKE

Zunächst wird Ali Yener, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, die Anforderungen an die Politik aus gewerkschaftlicher Sicht formulieren. Die anschließende Fragerunde und Diskussion wird Sebastian Hebeisen, DGB-Regionsgeschäftsführer, moderieren. Marion Paul, Geschäftsführerin von ver.di wird die Veranstaltung mit einem Schlusswort beenden.

Eingeladen sind alle Interessierten. Die Veranstaltung findet im Historischen Gewölbekeller im Alten Kaufhaus am Florinsmarkt statt. Der Eingang befindet sich auf der Seite des Peter-Altmeier-Ufers.

Der DGB hat 2015 erstmal einen Innovationspreis „Mitbestimmung“ vergeben. Ausgezeichnet wurden herausragende Projekte von Betriebsräten, u.a. der Betriebsrat der Stabilus GmbH Koblenz. Begleitend dazu ist eine Ausstellung entstanden, die an diesem Abend ab 17 Uhr im Gewölbekeller besichtigt werden kann.

Um Anmeldung wird bis zum 24.02.2016 gebeten, unter DGB Koblenz Tel. 0261 3030 60 und koblenz(at)dgb.de

 

 

 

11.02.2016 |

Presseinformation vom 11.02.2016

IG Metall Koblenz erkämpft über 1,5 Mio. Euro für ihre Mitglieder

Die Gewährung von Rechtsschutz gehört zu den zentralen Inhalten einer IG Metall-Mitgliedschaft.

Insgesamt konnte die Geschäftsstelle Koblenz in den letzten vier Jahren 462 Fälle im Arbeits- und Sozialrecht aufnehmen und abschließen. Wir konnten unsere Mitglieder erfolgreich juristisch vertreten und dabei über 1,5 Mio. Euro für sie erstreiten.

Besonders erfreulich ist die Statistik für die in dieser Zeit bearbeiteten Arbeitsrechtsfälle: „Mehr als drei Viertel der Fälle konnten wir für unsere Mitglieder entscheiden. Darauf können wir stolz sein und daran wollen wir unbedingt anknüpfen!“, so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der Geschäftsstelle Koblenz.

Die IG Metall Koblenz konnte in den letzten vier Jahren ein Mitgliederplus von 2,5 % erreichen und vertritt nun erfolgreich die Interessen von fast 9.400 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. „Die positive Mitgliederentwicklung der letzten Jahre ist ungemein motivierend und gibt mir, meinem Kollegen Alexander Hasselbächer und den Kolleginnen in der Geschäftsstelle viel Kraft für die Rechte unserer Mitglieder – auch in schwierigen Fällen!“, so Yener.

06.01.2016 |

Pressemitteilung 01-16

IG Metall Koblenz wächst weiter - 125 Jahre IG Metall mit Festakt in Koblenz

Seit nunmehr fünf Jahren in Folge wächst die IG Metall Koblenz und gewinnt neue Mitglieder. Zum Ende 2015 beträgt das Mitgliederplus gegenüber dem Vorjahr 0,6 Prozent. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz resümiert: „Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Ordentliche Entgelterhöhungen, sichere und gute Arbeit setzt aktive Arbeit in den Betrieben voraus. Unsere betrieblichen und tariflichen Ziele konnten wir mit Unterstützung und Aktionsfähigkeit unserer Mitglieder, Vertrauensleute und Betriebsräte erreichen.“

Die Vorbereitungen für die anstehende Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie laufen auf Hochtouren. Die Tarifforderung wird im Februar 2016 beschlossen. Mit dem Mitgliederplus im Rücken gehen wir gestärkt in die nächsten Tarifverhandlungen und werden für unsere Mitglieder ein Einkommensplus erzielen ist sich Ali Yener sicher. 

In 2016 kann die gesamte IG Metall auf 125 Jahre erfolgreiche Arbeit in den Betrieben und Regionen zurückblicken. In Koblenz richtet der Ortsvorstand der IG Metall Koblenz am 16.April anlässlich dieses Jubiläums ein Festakt aus. Ihre Teilnahme haben die Ministerpräsidenten von Rheinland Pfalz, Malu Dreyer, und die neue Zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, bereits zugesagt.

14.12.2015 |

Medieninfo 12.12.2015

Burkhardt Siebert, stellvertretender Bundesvorsitzender der NGG ehrte Jubilare der Gewerkschaften NGG und IG Metall

Koblenz – 12.12.2015 - Insgesamt wurden 342 Metaller und 55 NGG Jubilare für ihre Treue und Verbundenheit mit ihrer Gewerkschaft geehrt.
Die Geschäftsführer der NGG Mittelrhein Roland Henn und Ali Yener, IG Metall sowie Burkhard Siebert, stellvertretender Bundesvorsitzender der NGG, ehrten die anwesenden Jubilare für ihre Treue zur Gewerkschaft und ihren Einsatz für menschenwürdige Arbeit.
In seiner Begrüßungsrede würdigte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Koblenz, Ali Yener, die Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft.

Für 70-jährige Mitgliedschaft der IG Metall wurden geehrt:
Peter Rüttgen, Lahnstein, Karl Heinz Meurer, Bendorf und Josef Zenz, Weißenthurm.

Für 65-jährige Mitgliedschaft in der NGG Mittelrhein wurden geehrt:
Cornelius Scheer, Lahnstein und Kastor Schneider, Waldesch.

 

Für 65-jährige Mitgliedschaft in der IG Metall wurden
Artur Hewel, Filsen – Anton Kirschhoefer, Lahnstein – Karl Specht, Lahnstein – Rudolf Wonka, Neuwied geehrt.

Für 60-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:
Heinrich Flöck, Mülheim-Kärlich – Kunibert Jung, Niederwallmenach – Hugo Schneider, Waldesch – Gert Singer, Wirges – Wolfgang Singer, Bad Hönningen – Anton Volk, Spay – Gerhard Weißenberg, Niederschelden – Franz-Josef Welling, Mülheim-Kärlich und Bernhard Wolf, Urmitz – NGG,
sowie
Jürgen Butzke, Lahnstein – Erwin Doenges, Freirachdorf – Horst De Haas, Lahnstein – Siegfried Hauschulz, Lahnstein – Winfried Hillesheim, Kettig – Winfried Holstein, Vallendar – Engelbert Lehmler, Welschneudorf – Werner Meurer, Miellen – Lothar Schmidt, Braubach – Hans-Wilhelm Schmitz, Weißenthurm – Hans Steinhauer, Senheim – Helmut Stockenhofen, Reckenroth und Franz Walther, Lahnstein – alle IG Metall.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:
Albert Baltes, Bonn – Fritz Czerwonka, Windhagen – Dieter Kappus, Lahnstein – Hartwin Kissel, Limburg – Hubert Lenz, Weißenthurm – Heinz Müller, Mülheim-Kärlich – Johannes Pesch, Weißenthurm – Reiner Schröer, Braubach und Dieter Verhoeven, Braubach – NGG,
sowie
Heinz Balmes, Kettig – Ingo Bannert, Koblenz – Josef Bleith, Boppard – Alfred Didi, Bendorf – Wilhelm Dietzler, Mülheim-Kärlich – Heinz Fassbender, Kaltenengers – Reinhard Fiedler, Bendorf – Wolfgang Guenther, Mülheim-Kärlich – Walter Gühr, Lahnstein – Hans Christian Hahn, Obernhof – Josef Hecken, Lahnstein – Rudolf Hermann, Bad Ems – Rolf Kalter, Bad Ems – Hans-Werner Kraemer, Weißenthurm – Ewald Kraemer, Alflen – Johann Kreuser, Neuwied – Heinz-Gerhard Lang, Kaub – Horst May, Sulzbach – Erich Metzler, Neuwied – Wolfgang Micke, Nassau – Hans Müller, Lahnstein – Kurt Radeck, Weißenthurm – Herbert Sabel, Nievern – Jean-Claude Soro, Mülheim-Kärlich – Karl Heinz Wassmann, Marienrachdorf – Wolfgang Wedemeyer, Bendorf und Karl-Heinz Weller, Mülheim-Kärlich – alle IG Metall.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:
Burghardt Wido-Richard, Remagen – Giovanni de Crescenzo, Bad Neuenahr – Raso Dzankovic, Bad Neuenahr – Ernst Engels, Bad Neuenahr – Hermann Fries, Siegen – Wolfgang Huttny, Bad Ems – Heinrich Lotz, Wahlenau – Hans-Jürgen Scharlau, Andernach – Klaudia Schröer, Braubach und Axel Thorn, Hirschberg  – NGG,
sowie
Christian Assenmacher, Urmitz – Albert Balmert, Attenhausen – Harald Bauer, Kettig – Roswitha Beuren, Koblenz – Egon Braun, Weißenthurm – Karl-Heinz Buggenthien, Bendorf – Dominique Choury, Koblenz – Hans-Lothar Cremer, Brey – Franz Doll, Rhens – Fred Dum, Bendorf – Salim Duman, Koblenz – Arno Dupp, Siershahn – Werner Dworak, Mülheim-Kärlich – Karl-Heinz Engelmeier, Kottenheim – Irene Fetterer, Bendorf – Franz Feuerpeil, Urmitz – Helga Gassen, Mülheim-Kärlich – Norbert Gehrke, Neuwied – Ali Gezer, Selters – Elvira Glaeser, Saffig – Peter Görg, Hartenfels – Alois Gross, Polch – Walter Grüterich, Arzbach – Hans-Peter Halder, Bad Breisig – Dieter Harlos, Miehlen – Dieter Hastenteufel, Ochtendung – Hans Josef Heckmann, St. Goar – Wendelin Hoffmann, Boppard – Manfred Hoitz, Bendorf – Erich Hoitz, Dierdorf – Dieter Hubois, Neuwied – Helmut Hummerich, Plaidt – Martin Hutzl, Urmitz – Erwin Hutzl, Kaltenengers – Raimund Israel, Kettig – Hans Jadzinski, Bendorf – Bernhard Juergensen, Brodenbach – Karl Heinz Jung, Hattert - Karl Heinz Jüngling, Dienethal – Hans-Joachim Kalischan, Mayen – Ibrahim Karakaya, Koblenz – Walter Klein, Wirfus – Keziban Korkmaz, Sankt Sebastian – Johann Krechel, Gamlen – Hinrich Kruse, St. Goarshausen – Wolfgang Labonte, Hömberg – Reinhard Laux, Schlangenbad – Anneliese Link, Koblenz – Hans-Juergen Loecher, Weißenthurm – Heinz Erich Lohrum, Bendorf – Ernst Lüdicke, Boppard – Mohamed Maghroum, Neuwied – Karl Heinz Mallmann, Emmelshausen – Klaus Milinski, Höhr-Grenzhausen – Wolfgang Missonnier, Boppard – Heinz Muders, St. Goar – Ursula Obst, Roth – Ulrike Petry, Rengsdorf – Michael Pissulla, Neuwied – Horst Reffgen, Koblenz – Regina Reiß von Rechenberg, Kastellaun -  Dieter Retzlaff, Kettig – Edwin Richardt, Ochtendung – Berthold Roetsch, Brey – Ralf Rohe, Koblenz – Karl Walter Scheer, Lahnstein – Susanne Schinkinger, Bendorf – Heribert Schlemmer, Dernbach – Josef Schmitz, Kaifenheim – Manfred Schmorleiz, Boppard – Sergio Secci, Braubach – Karl-Heinz Spurzem , Mayen –Günther Streng, Bendorf – Renate Sturm, Koblenz – Franz Syre, Vallendar – Azize Uezel, Weißenthurm – Erwin Wagner, Boppard – Lothar Weiler, Urmitz – Hans-Joachim Wetter, Selters – Jürgen Wiedemann, Koblenz – Reinhard Wieghardt, Hillscheid – Ulrike Winkler, Katzenelnbogen – Karin Wittmaack, Nassau – Peter Würz, Neuwied – Reinhold Wyrembo, Weißenthurm – Mehmet Yoendemli, Bendorf – Michael Zils, Emmelshausen – Siegried Zils, Mülheim-Kärlich – Karl-Rudolf Zils – Weißenthurm – Peter Zumbusch, Bendorf -  alle IG Metall.

Außerdem wurden 204 Kolleginnen und Kollegen der IG Metall und 24 Kolleginnen und Kollegen der NGG für 25-jährige Mitgliedschaft, im Rahmen der weihnachtlichen Feierstunde geehrt..

07.12.2015 |

Medieninfo vom 6.12.2015

Stabilus Betriebsrat gewinnt den Innovationspreis Mitbestimmung

Mit vielen Maßnahmen zur Standort-, Beschäftigungs- und Investitionssicherung unter dem Titel „Strukturwandel – Fit für die Zukunft“ gewinnt der Stabilus Betriebsrat den Innovationspreis Mitbestimmung. Dieser Preis wurde erstmalig vom Deutschen Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz verliehen. Im Rahmen des Betriebs- und Personalräteforums wurden die Preisträger ausgezeichnet. Schirmherrin war die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ausgewählt wurden die Projekte von einer Fachjury, bestehend aus der rheinland-pfälzischen Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Christel Martin, Geschäftsführerin i.R. der Gewerkschaft NGG, Prof. Dr. Stefan Sell, Sozialwissenschaftler an der Hochschule Koblenz und Dietmar Muscheid, DGB Landesvorsitzender.

„Dieser Preis würdigt den Einsatz des Betriebsrates Stabilus für den langfristigen Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze in Koblenz. Eine starke Arbeitnehmervertretung im Betrieb sorgt nicht nur für gute Verdienstmöglichkeiten, sondern auch gute und sichere Arbeit.“, sagte Ali Yener Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz auf der Preisverleihung.

 

03.12.2015 |

Medieninfo vom 3.12.2015

Ergebnisse des Gewerkschaftstages beraten und auf Tarifrunde 2016 eingestimmt

 „Mit einer mittelfristig angelegten Kampagne zur Arbeitszeitpolitik will die IG Metall die Beschlüsse des Gewerkschafstages vom Oktober dieses Jahres umsetzen“, sagte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte (zuständig für die Bundesländer Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Saarland) in seinem Referat auf der Delegiertenkonferenz der IG Metall Koblenz. Regelungsgegenstände sind unter anderem Vergütung geleisteter Arbeitszeit, Gestaltung von Arbeitszeitkonten, Arbeitszeit- und Leistungspolitik und Lebensphasen orientierte Arbeitszeiten. 

Jörg Köhlinger stellte die Delegierten auf die anstehende Tarifrunde 2016 in der Metall- und Elektroindustrie ein. „Auch wenn derzeit alles auf eine Entgelttarifrunde hinausläuft, ist mit erheblichem Widerstand der Arbeitgeber zu rechnen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, stellte für die Region Koblenz klar, dass die Beschäftigten auch in 2016 an den Erträgen der Unternehmen beteiligt werden müssen. Die Tarifforderung für die anstehende Tarifrunde wird im Februar 2016 erstellt. 

Gemeinsam mit Ali Yener besuchte Jörg Köhlinger im Vorfeld der Delegiertenkonferenz den Koblenzer Betrieb ZF TRW. Nach einem Betriebsrundgang und Gesprächen mit der Werksleitung und dem Betriebsrat, überzeugten sich Köhlinger und Yener von der Zukunftsfähigkeit der Produkte und Attraktivität des Koblenzer Standortes.

 

 

29.10.2015 |

Medieninformation Nr. 30 - 2015

IG Metall Jugend entwirft und diskutiert Zukunft

Koblenz/ Frankfurt am Main. Rund 250 Jugend- und Auszubildendenvertreter und Betriebsräte aus Rheinland- Pfalz, Hessen, Thüringen und dem Saarland haben in den vergangenen zwei Tagen über Themen wie Berufsausbildung und Übernahme nach der Ausbildung, das duale Studium und Bildung, die Bildungsteilzeit in den Betrieben und wie die betriebliche Mitbestimmung für junge Arbeitnehmer besser und stärker genutzt werden kann, diskutiert. Stattgefunden hat der Kongress in Koblenz.

Die Qualität der Ausbildung in Betrieb und Berufsschule weist oftmals deutliche Mängel auf. Gemeinsam haben wir anhand betrieblicher Praxisbeispiele viele Lösungsideen entwickelt“, so Ramona Kazmierz, Jugend- und Auszubildendenvertreterin bei ZF TRW in Koblenz.

„Wir müssen uns den betrieblichen Herausforderungen der Zukunft stellen und  Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen. Mit dem neuen Tarifvertrag Bildung haben wir das richtige Instrument dafür“, ergänzt Javier Pato-Otero, Bezirksjugendsekretär IG Metall Mitte.

Die gastgebende Verwaltungsstelle hatte zu einer abendlichen Demonstration im Gedenken an diejenigen Flüchtlinge, die auf der Flucht ihr Leben gelassen haben, aufgerufen. Dem Aufruf sind neben rund 250 Mitgliedern der IG Metall Jugend Mitte auch Delegationen aus Betrieben der Metall- und Elektroindustrie und andere gefolgt. Am Josef- Görres- Platz haben sich die zumeist jugendlichen Teilnehmer gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Hass ausgesprochen.

 

„Das ist ein wichtiges Signal für mehr Menschlichkeit, auch an Flüchtende. Sie sind willkommen und können auf unsere Hilfe setzen. Denn sie fliehen nicht, weil es hier ein Taschengeld geben könnte, sondern weil sie und das Leben ihrer Familien bedroht sind. Neben Hilfe und Solidarität gegenüber Flüchtenden müssen endlich auch die Ursachen für die Flucht vor Krieg und Terror bekämpft werden“, so Erster Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Koblenz, Ali Yener.

 

26.10.2015 |

Medieninfo vom 26.10.2015

Betriebsrat Bomag im Dialog mit David Langner

Auf Einladung des Betriebsrates und der Geschäftsführung besuchte David Langner, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, die Firma BOMAG in Boppard-Buchholz.
Langner zeigte sich bei seinem Besuch und Rundgang von den in jüngster Vergangenheit getätigten Investitionen und der Attraktivität der Ausbildung beeindruckt. “Gute Ausbildungsvergütungen, eine qualitativ hochwertige Ausbildung und die tarifliche unbefristete Übernahme nach der Ausbildung sorgen für ein gutes Image und Anerkennung in der Region“, ist sich Thomas Anhuth, Betriebsratsvorsitzender, sicher.

Der Betriebsrat stellt bei seinen Rundgängen und Gesprächen mit den Beschäftigten fest, dass zur Zukunft der Rente eine Verunsicherung besteht. Die Beschäftigten erwarten von der Politik eine Lebensstandard sichernde Rentenhöhe, die wieder an die Entwicklung der Löhne und Gehälter angekoppelt werden soll. Ein Arbeiten bis 67 ist aufgrund der Arbeitsbelastung und -intensität für viele Beschäftigte nicht möglich. Daher müssen die gesetzlichen Bedingungen für einen flexiblen Übergang in die Rente ohne Abschläge verbessert werden. 

Leiharbeit und Werkvertrag sind auch Themen, mit denen sich aktuell der Betriebsrat bei der Bomag beschäftigt. Der Betriebsrat erwartet die Erfüllung des Koalitionsvertrages im Hinblick auf die Regelung von Leiharbeit und Werkverträgen, damit Betriebsräte bei deren Missbrauch wirksam eingreifen können.

 

 

26.10.2015 |

Koblenzer Metaller bestimmen mit

23. ordentlicher Gewerkschaftstag

Unsere Kollegen Roland Ritz, Thomas Anhuth und Ali Yener haben Koblenz auf dem Gewerkschaftstag in Frankfurt vertreten. Die Wahl des neuen Vorstands der IG Metall und damit die zukünftige Ausrichtung der gesamten IG Metall stand auf dem Programm. Bei 502 Anträgen, die abgestimmt wurden, war auch unser Antrag zur Weiterentwicklung der Tarifpolitik dabei. »Wir sind stolz, dass wir mit unserem Antrag einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung der IG Metall und zur Stärkung der Tarifpolitik leisten können«, sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter in Koblenz, auf dem Gewerkschaftstag.

12.10.2015 |

Medieninfo vom 12.10.2015

2016: 125 Jahre IG Metall Erweiterter Ortsvorstand bereitet Jubiläumsjahr auf der Klausurtagung vor

In 2016 blickt die IG Metall auf eine erfolgreiche Gewerkschaftsgeschichte zurück. Die Auseinandersetzungen waren immer geprägt für ein besseres Leben in Betrieb und Gesellschaft. „Unsere Erfolge und Errungenschaften waren nur gemeinsam mit den Mitgliedern der IG Metall vor Ort möglich gewesen. Auch heute entscheidet die betriebliche Stärke der IG Metall Mitglieder über das gute Leben in Betrieb und Gesellschaft, “ sagte Ali Yener Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz auf der Klausurtagung des Ortsvorstandes.

 

Im Mittelpunkt Planung für das Jahr 2016 standen daher die Mitglieder- und Beitragsentwicklungen in den Betrieben der Region Koblenz. Für das aktuelle Jahr geht die IG Metall Koblenz erneut von einem Mitgliederzuwachs aus. Diese Entwicklung soll auch für das Jubiläumsjahr fortgeschrieben werden. Gemeinsam mit den betrieblichen Kolleginnen und Kollegen wurden die Mitglieder-und Beitragsplanungen danach ausgerichtet. Ein Festakt zum 125jährigen Bestehen der IG Metall ist für den 16. April 2016 geplant.

 

Die Arbeitswelt verändert sich stetig. In das Vokabular der betrieblichen Funktionäre erhalten Begriffe wie, Industrie 4.0 immer mehr Einzug. Auch die Anforderungen an die Arbeit sind nicht mehr, wie vor 10 Jahren. „Unsere Betriebsräte und Vertrauensleute werden 10 Jahre nach der Einführung des Entgeltrahmenabkommens (ERA) die Eingruppierungen einer Plausibilitätskontrolle unterziehen. „ Wer qualifizierte Beschäftigte haben will muss sie auch qualifiziert bezahlen, “ so die Feststellung des Ortsvorstandes der IG Metall.

 

Im Jubiläumsjahr wird sich das regionale Parlament der Arbeit, die 100-köpfige Delegiertenversammlung der IG Metall Koblenz neu konstituieren. Dieser hat dann die Aufgabe, die Geschäftsführung und den Ortsvorstand neu zu wählen. Auch stehen die Vertrauensleute- und Jugend- und Auszubildendenwahlen in 2016 in den Betrieben an.

 

„Wir kennen unsere historische aber auch zukünftige Verantwortung für ein besseres und gutes Leben. Daher wird die IG Metall Koblenz immer ausgerichtet auf die Bedürfnisse ihrer IG Metall Mitglieder seine Arbeit jetzt und in der Zukunft ausrichten, stellt Yener abschließend auf der Klausurtagung fest.

 

07.10.2015 |

Medieninfo vom 7.10.2015

Aktionen zum internationaler Tag gegen prekäre Beschäftigung: IG Metall prangert Missbrauch von Werkverträgen an

Anlässlich des internationalen Tags gegen prekäre Beschäftigung am 7. Oktober hat die IG Metall mit Aktionen in vielen Betrieben auf den Missbrauch von Werkverträgen aufmerksam gemacht. Immer öfter schaffen Unternehmen mit der Auslagerung von Arbeit betriebsratsfreie und tariflose Zonen in relevanten Bereichen der Wertschöpfung. Die IG Metall kritisiert diesen Missbrauch zum Lohndumping", sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz.

Die IG Metall fordert den Gesetzgeber auf, endlich mit gesetzlichen Regelungen Ordnung auf dem Arbeitsmarkt herzustellen. Notwendig seien insbesondere eine Verpflichtung der Arbeitgeber, die Betriebsräte über den Einsatz von Werkverträgen zu informieren, sowie eine erweiterte Mitbestimmung der Betriebsräte. Laut einer Umfrage der IG Metall arbeiten drei Viertel der Beschäftigten in Werkvertragsfirmen zu schlechteren Konditionen als ihre Kollegen im Stammbetrieb.

Betriebsräte verzeichneten laut einer bundesweiten Umfrage der IG Metall in den vergangenen drei Jahren in fast einem Viertel der Unternehmen (22 Prozent) eine Zunahme von Werkverträgen. In jedem dritten Betrieb werden Tätigkeiten aus der Produktion fremdvergeben; auch Montage, Logistik sowie Forschung und Entwicklung sind häufig betroffen. Die meisten Arbeitgeber verweigern freiwillige Regeln zum Einsatz von Werkverträgen. 69 Prozent der Unternehmen setzen Werkverträge ein. Gleichzeitig ist es den Betriebsräten in nur fünf Prozent der Unternehmen gelungen, das Thema in einer freiwilligen Betriebsvereinbarung zu regeln.

 

23.09.2015 |

Medieninfo vom 23.09.2015

IG Metall Delegierte erwarten Veränderung bei TTIP und CETA und fordern Mitbestimmung für Betriebsräte bei Werkverträgen

Koblenz, 23.09.2015 – Die 100 Delegierten der IG Metall Koblenz haben auf ihrer Konferenz am Mittwoch, den 23. September 2015 beschlossen, die Entwürfe zum transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und die aktuelle Fassung zum Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) abzulehnen.  Ebenso ruft die Delegiertenkonferenz die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetze gegen den Missbrauch von Werkverträgen konsequent umzusetzen.

Bei TTIP und CETA geht es um die Abschaffung von Handelshemmnissen, Erleichterung des Marktzugangs, Schutz ausländischer Investoren und die Zusammenarbeit bei der zukünftigen Festlegung von Normen und Standards.

Die Delegierten unterstützen das Ansinnen, technische Standards diesseits und jenseits des Atlantiks zu vereinheitlichen und über den Abbau von Zöllen und Handelsbarrieren zu sprechen. „Wir werden aber keine Aushöhlung von Arbeitnehmer- oder Mitbestimmungsrechten akzeptieren.“ so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. 

Als Ziel formulierte die Konferenz:

-       einen größeren Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten,
-       wirtschaftliche, soziale und ökologische Standards verbessern
-       faire Wettbewerbs- und gute Arbeitsbedingungen weltweit schaffen.

Als Forderungen an tragfähige Freihandelsabkommen formulierten die Delegierten:

-       Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz erhalten und verbessern
-       Sozial- und Umweltstandards sichern
-       kein Investitionsschutzabkommen mit privaten Schiedsstellen
-       ILO- Kernarbeitsnormen umsetzen und Verstöße sanktionierbar machen 

Den  Missbrauch von Werkverträgen stoppen.

Fairer Wettbewerb braucht klare Regeln! Der missbräuchliche Einsatz von Werkverträgen führt zu Wettbewerbsverzerrung, Lohndumping und unsicherer Beschäftigung. 

Die IG Metall Koblenz fordert eine Mitbestimmung bei der Fremdvergabe und die Einhaltung von Mindestkriterien bei Arbeitsbedingungen in Werkvertragsunternehmen. Die Konferenz war sich einig, dass alle Beschäftigten ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und eine sichere Zukunft haben. 
„Halten Sie ihr Versprechen, schaffen Sie gute gesetzliche Rahmenbedingungen, die den fairen Wettbewerb stärken. Das hilft den Unternehmen und den Beschäftigten.“ so der Appell von Ali Yener, an die Politikerinnen und Politiker, abschließend. 

22.09.2015 |

Neue Zeiten - neue Fragen - Zusammen für neue Antworten

Roadshow zu Gast auf dem Koblenzer Schängelmarkt

Koblenz, 18. - 20.09.2015
Die Arbeitswelt wandelt sich. Mit jeder neuen Herausforderung stellen sich für die Beschäftigte neue Fragen. Für uns als Gewerkschaft, die auf Beteiligung setzt, gilt deshalb: Wir interessieren uns für die Interessen unsere Kolleginnen und Kollegen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Auf unserer Roadshow auf dem Schängelmarkt haben sich Koblenzerinnen und Koblenzer an der bundesweiten Umfrage - Was bewegt Sie? - beteiligt.

Es ging um die Fragen zur beruflichen Perspektive, wie unbefristete Arbeitsverträge, gleiche Bezahlung von Männern und Frauen und bessere persönliche Bildungs- und Aufstiegschancen. Beim Stichwort Sicherheit, wie altersgerechte Arbeitsplätze und ein zukunftsfestes Rentensystem, sowie das Thema besser Vereinbarkeit von Arbeit und Leben.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern für einen gelungenen Besuch der IG Metall Roadshow auf dem Koblenzer Schängelmarkt. 

23.06.2015 |

Freihandelsabkommen mit den USA

TTIP nicht um jeden Preis

Bild zum Thema Presse

Der Seniorenkreis der IG Metall Koblenz begrüßte auf seiner gut besuchten Sitzung den Koblenzer Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger SPD. Pilger stand zum Thema Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) Rede und Antwort.

Die Diskussion leitete der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Koblenz, Ali Yener. Pilger stellte zu Beginn klar, dass er einer von vielen Skeptikern in der SPD-Fraktion zu TTIP ist.

Der Seniorenkreis kritisierte, dass die Verhandlungen geheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden, so dass die Aufklärung der Bevölkerung erschwert werde. Gerade ein Abkommen, was fast in alle Lebensbereiche hineinwirke, muss transparent verhandelt werden, so die einhellige Meinung

Pilger sieht die sogenannte Negativliste problematisch, wonach alle Bereiche, die nicht ausdrücklich in den Abkommen ausgeschlossen sind, liberalisiert werden können. Seine Zustimmung mache Pilger im Bundestag davon abhängig, dass bestimmte rote Linien nicht überschritten werden dürfen. Yener und Pilger sind sich einig, dass TTIP nicht um jeden Preis abgeschlossen werden darf.

Die IG Metall bleibt bei ihren Forderungen zu Freihandelsabkommen:

  1. Keine Gefährdung von Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz-, Sozial- und Umweltstandards durch Freihandel.
  2. Kein Investitionsschutzabkommen im Rahmen von TTIP .
  3. Anerkennung aller acht ILO-Kernarbeitsnormen durch die USA.

Yener betont abschließend, dass zur Durchsetzung dieser Forderungen der politische und zivilgesellschaftliche Druck aufrechtzuerhalten ist. Daher ist die IG Metall und der DGB dem Bündnis "TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!" beigetreten. Am 10. Oktober 2015 rufen sie mit zur Demonstration in Berlin auf. Denn für gute Arbeit sind gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung unabdingbar.

14.06.2015 |

Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase

Seminar 55+

Zum zweiten Mal wurde das Seminar 55+, Aufbruch statt Umbruch in die dritte Lebensphase, als Wochenendseminar angeboten.

Das Seminar ist ein spezielles Angebot für Mitglieder der IG Metall Koblenz, die vor der Altersteilzeitfreistellungsphase oder dem Renteneintritt stehen, um sich mit dem bevorstehenden Ausstieg aus dem Arbeitsleben auseinander zu setzen.

Neben einem Rentenberater, der für Fragen und Antworten rund um das Thema Rente, Rentenarten und Rentenantrag zur Verfügung stand, ist auch ein Personaltrainer für Gesundheit und Bewegung Teil dieses Seminars.    

Dieses Seminar ist mittlerweile fester Bestandteil des Bildungsangebotes der IG Metall Koblenz und wird auch in Zukunft fortgeführt. Die betreffenden Mitglieder werden von uns persönlich zu diesem Seminar eingeladen.

 

 

11.05.2015 |

Seminarreihe "Junge Aktive"

Seminarreihe "Junge Aktive" im Bezirk Mitte erfolgreich

18 aktive Metallerinnen und Metaller, darunter fünf Kollegen von der IG Metall Koblenz, wurden umfangreiche Kenntnisse sozialer und methodischer Kompetenz sowie Projektmanagement vermittelt. 
Von Stabilus wurden die Kollegen Mario Hulten, Horst Weihrauch und Oliver Kisters, von Aleris der Kollege Denis Hammer und von Thermo Fisher LED der Kollege David Laurenz qualifiziert. An der Abschlussveranstaltung, bei der die einzelnen Projekte der Teilnehmer vorgestellt wurden, nahmen die Bevollmächtigten aus den teilnehmenden Verwaltungsstellen, sowie die Verantwortlichen beim Vorstand der IG Metall und des Bezirks teil. Der Bezirksleiter Armin Schild sicherte zu, dass die erfolgreiche Seminarreihe weitergeführt wird, um junge und aktive Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertreter oder Betriebsräte weiter zu fördern.
Die diesjährigen „Junge Aktive“  empfehlen die nächste Seminarreihe zu besuchen.

05.03.2015 |

Medieninfo 18 - 2015

IG Metall Delegierten zufrieden mit dem Abschluss der Metall und Elektroindustrie - bei Ball und Ardagh in Weißenthurm wird noch verhandelt

Die 100 Delegierten der IG Metall Koblenz haben auf ihrer Konferenz am Mittwoch, den 4. März 2015 das jüngst abgeschlosse Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie bewertet. Mit dem Abschluss in Höhe von 3,4 Prozent ab April 2015, dem Einmalbetrag in Höhe von 150 € (Auszubildende 55 €) für März 2015, einer neuen Altersteilzeitregelung und einem Tarifvertrag Bildung zeigten sich die Delegieren zufrieden.

Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz ist sich sicher, dass dieses Ergebnis nur durch die entschlossene Haltung der Beschäftigten und einer sehr guten Warnstreikbeteiligung möglich war.

Aktuell verhandelt die Gewerkschaft für die Branche  Feinstblechpackungsindustrie. Gefordert werden für die Betriebe Ball und Ardagh in Weißenthurm 5,5% mehr Geld ab dem 01. März 2015 für 12 Monate und einen Zukunftsplan „Gute Arbeit“.

Die erste Verhandlung wurde nach dem unzureichenden Angebot der Arbeitgeberseite am 2. März 2015 ohne Ergebnis beendet. „3,0% ab dem 1.Juli 2015 bei einer Laufzeit bis zum 31. Mai 2016 mit vier Nullmonaten sind kein akzeptables Angebot“, so Ali Yener.

Die Arbeitgeber sahen sich nicht in der Lage, auf die Forderungen der IG Metall mit einem ordentlichen Angebot zu antworten. Im Gegenteil: Die Beschäftigten sollen Abstriche bei der Entgelterhöhung machen, damit weiterhin hohe Profite erzielt werden können. Die Verhandlungskommission ist über dieses Verhalten verärgert, insbesondere weil die bundesweite Metall- und Elektroindustrie mit ihren klein- und mittelständischen Betrieben gerade letzte Woche 3,4% mehr Entgelt vereinbart hat. Nur die internationalen Konzerne der Feinstblechpackungsindustrie verweigern sich offensichtlich. „Wir werden jetzt die Beschäftigten in den Werken informieren und ein erstes deutliches Zeichen setzen“, so Ali Yener abschließend. Die nächste Verhandlung ist für den 18.03.2015 angesetzt.

 

 

04.03.2015 |

Medieninfo 17 - 2015

IG Metall zum Internationalen Frauentag: Derzeitige Arbeitszeitmodelle benachteiligen Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die IG Metall Wirtschaft und Politik dazu aufgerufen, mehr für die Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt zu unternehmen. Frauen seien noch immer strukturell benachteiligt, wenn es um berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Entgeltgerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Das forciert nach Auffassung der IG Metall Altersarmut, prekäre Beschäftigung und den Fachkräftemangel.

„Ursache hierfür sind häufig unflexible Arbeitszeitmodelle, die nicht an die Bedürfnisse der Beschäftigten angepasst sind“, sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. „Oft passen zum Beispiel die Arbeitszeiten bei Schichtarbeit nicht zu den Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen. Frauen arbeiten deshalb häufig unfreiwillig in Teilzeit oder in Minijobs. Dies geht dann mit schlechteren Entwicklungschancen, niedrigeren Einkommen und weniger Rente einher. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch ökonomisch fahrlässig“. 

Zwar sei die Zahl der erwerbstätigen Frauen heute so hoch wie nie zuvor. Allerdings sinkt gleichzeitig seit Jahren ihre durchschnittliche Arbeitszeit. Die Wochenarbeitszeit von Frauen ist seit 1983 um 14% gesunken. Und viele Arbeitgeber gehen bis heute davon aus, dass Teilzeitbeschäftigte weniger leisten als Vollzeitbeschäftigte. Eine Folge sind häufig schlechtere Möglichkeiten zur Weiterbildung, niedrigere Stundenlöhne oder auch geringere Leistungszulagen. Diese Ungerechtigkeiten bekämpft die IG Metall in ihren Betrieben seit Jahrzehnten.

 „Für den dringend benötigten Wandel von Arbeitszeiten sind das Elterngeld Plus und die Familienpflegezeit zwei kleine Schritte in die richtige Richtung, es braucht aber mehr. Deshalb unterstützen wir die Überlegungen zu einer staatlich subventionierten Familienarbeitszeit voll und ganz“, sagte Yener. „Wir müssen in den Unternehmen alles daran setzen, Gleichstellung in der Berufswelt zu realisieren, bessere Kinderbetreuung, familienfreundlichere Arbeitszeiten und vollzeitnahe Teilzeitstellen. Davon würden nicht nur Frauen, sondern die gesamte Gesellschaft profitieren“.  

20.01.2015 |

Medieninformation vom 19.01.2015

IG Metall Koblenz: Erneut Mitgliederzuwachs

Foto: Godehard Juraschek

Die IG Metall Koblenz konnte auch das Jahr 2014 mit einem Mitgliederzuwachs von 1,1 % abschließen. Die Hälfte der neu gewonnen Mitglieder konnte aus dem Angestelltenbereich gewonnen werden. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, sagt: „Unsere anlassbezogene und zielgruppenorientierte Ansprache in den Betrieben wirkt. Hierfür möchte ich mich bei unseren Vertrauensleuten, Betriebsräten, Jugend- und Auszubildendenvertretern sowie den Vertrauensleuten der Schwerbehinderten bedanken.“

Im vierten Jahr in Folge gewann die IG Metall Koblenz mehr Mitglieder. Der Erfolg ist unter anderem in die vernetzte Arbeit des Ortsvorstandes und der Delegiertenkonferenz zurückzuführen. Dazu sagte Yener weiter: „Die Handwerksarbeit wurde stabilisiert, das Rückholmanagement weiter optimiert, Betriebe ohne Betriebsrat erschlossen und in strategisch wichtigen Betrieben die vorhandenen Mitgliederpotenziale angegangen. Ebenso konnte ein Betrieb nach 60jähriger Tarifabstinenz in die Tarifbindung geführt werden und industriepolitische Initiativen zur Sicherung und Ausbau von guten Industriearbeitsplätzen sichergestellt werden.“

Die IG Metall Koblenz aber auch die gesamte IG Metall in Deutschland sehen sich sehr gut gerüstet für die bevorstehende Auseinandersetzung in der Tarifrunde 2015.

Der Schwerpunkt in 2015 ist das „Betriebejahr 2015“. „Dahinter verbirgt sich die Strategie einer erhöhten Präsenz für Mitglieder und Funktionäre in den Betrieben – kurz gesagt: Die IG Metall Koblenz wird noch mehr vor Ort sein, “ sagte Yener abschließend.

14.01.2015 |

Resolution des IG Metall Vorstandes

Für eine freie, soziale und weltoffene Gesellschaft

Die hasserfüllten Attentate von Paris erschüttern die Welt. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Diese menschenverachtenden Anschläge und Geiselnahmen sind Angriffe auf unsere demokratische Presse- und Meinungsfreiheit, sie fordern unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft heraus. Wir nehmen die Ängste von Menschen ernst und wissen darum, dass wir unsere Demokratie als tolerante und offene Gesellschaft verteidigen müssen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass Respekt, Toleranz und Integration gelebt werden und nicht Angst und Misstrauen geschürt.

Wir wollen eine weltoffene und tolerante Bundesrepublik, in der Menschen von unterschiedlicher Herkunft, Lebensstilen und Glaubensbekenntnissen frei, respektvoll, sicher und fair miteinander arbeiten und leben können.

Der Angriff auf unsere demokratischen Grundwerte verlangt nach umsichtigen Reaktionen, die von einer wertebezogenen Politik geprägt sein müssen. Nationale Abschottung und fremdenfeindliche Bewegungen wie PEGIDA und ihre regionalen Ableger wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen. Sie belasten damit das Zusammenleben in unserer Gesellschaft schwer und schaden dem Ansehen Deutschlands. Wer mit diffusen Ängsten spielt, Intoleranz predigt oder Fremdenfeindlichkeit schürt, für den hat die IG Metall kein Verständnis.

Nur eine offene und demokratische Gesellschaft, die sich den Maßstäben der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet, ist auf der Höhe der Zeit. Wir sind deshalb stolz darauf, dass Deutschland sich in den letzten Jahren stärker gegenüber Zuwanderern geöffnet hat. Zuwanderung ist schon allein aufgrund des demographischen Wandels eminent wichtig für unsere Zukunft. Wir haben Werte, die Hass, Fundamentalismus und Gewalt widersprechen. An diese Werte muss man sich halten, wenn man in Deutschland leben will.

Viele Mitglieder der IG Metall engagieren sich für ein kulturelles Miteinander, gegen Fremdenhass und für Respekt. Die IG Metall unterstützt alle demokratischen Kräfte, die sich gegen die Feinde von Freiheit und Demokratie engagieren. Sie setzt sich auch dafür ein, dass jeder bzw. jede in Deutschland eine Chance auf ein gutes Leben erhält, egal welche Herkunft, Lebensstil oder Religion er oder sie hat. Diese Vision von einem freien, offenen, und sozial gerechten Deutschland wird sie stets fördern.