27.11.2014 |

Wir für mehr

Delegiertenkonferenz der IG Metall Koblenz für 5,5% mehr Geld, flexiblen Übergang in die Rente und Bildungsteilzeit

Koblenz, 27.11.2014 – Die 100 Delegierten der IG Metall begrüßen den Forderungsbeschluss der großen Tarifkommission der Metall- und Elektroindustrie. Unter dem Motto „Wir für mehr“ beschloss die Tarifkommission am Dienstag den, 25. November 5,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate, einen Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente sowie einen Bildungsteilzeittarifvertrag.

17.11.2014 |

Es ist wieder einmal November und die Brückenmühle wartet

A1 Seminar: "Gestärkt für unseren Weg"

Bei schlechtem Wetter büffelten die A1`er drinnen. Oder sammelten draußen Erfahrungen im aktiven Arbeitskampf: Sie besuchten die streikenden Kolleginnen und Kollegen von Franklin in Wittlich und bekundeten ihre Solidarität.

Das Koblenzer A1 Seminar, welches im November eines jeden Jahres stattfindet, lässt die Zusammenhänge im Betrieb und in der Wirtschaft besser verstehen und Dinge kritischer betrachten.

"Wer das richtig Gute in die Gesellschaft bringen will, darf nie aufhören, die Welt besser machen zu wollen! Das Seminar stärkt uns für unseren Weg", so Sonar Taskin, Vertrauensmann bei der Firma Stabilus.

15.10.2014 |

OV-Klausurtagung 2014

Stark im Betrieb - Stark in der Gesellschaft

Bild zum Thema Presse
Foto: IG Metall Koblenz

Die Teilnehmer der OV-Klausurtagung am 9./10. Oktober am Wiesensee haben das Jahr 2014 Revue passieren lassen. Dabei stand insbesondere das Thema Mitglieder- und Beitragsentwicklung im Vordergrund. Vorausschauend wurden Eckpunkte der Tarifbewegung der Metall- und Elektroindustrie 2015 besprochen, Forderungen abgestimmt und das Durchsetzungskonzept geplant.

Wichtige Informationen über die Problematik der Rente ab 63 im Zusammenhang mit Altersteilzeitverhältnissen (Störfall und Lückenproblematik) wurden ausgetauscht.  Die bevorstehenden JAV-Wahlen wurden thematisiert und die BR-Wahlen 2014 abschließend behandelt.

Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz:" Ich bedanke mich bei allen Aktiven für die gute Arbeit im laufenden Jahr. Die eng vernetzte Zusammenarbeit zwischen Betrieb, Betriebsrat, Vertrauenskörper und IG Metall Koblenz ist unser Erfolgsfaktor. Denn: Dadurch sind wir stark im Betrieb und stark in der Gesellschaft".

14.10.2014 |

Staatssekretär Langner zu Gast

Seniorenkreis der IG Metall Koblenz

Bild zum Thema Presse
Foto: IG Metall Koblenz

Koblenz - 14.10.2014:  David Langner, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz war zu Gast beim Seniorenkreis der IG Metall Koblenz. Thema seines Referates war: "Steht die Pflegeversicherung vor dem Kollaps?".

 "Beim anstehenden Pflegestärkungsgesetz auf der Bundesebene bringt sich die Landesregierung aktiv ein und sieht einen Schwerpunkt unter anderem in der besseren Bezahlung der Arbeitskräfte in der Pflege. Auch die Neudefinition der Pflegebedürftigkeit ist eine wesentliche Forderung", sagte Langner. Nach einer lebendigen Diskussionsrunde tauschten sich die Teilnehmer über Pflegekräfte in der Zukunft und häusliche Pflege aus.

Abschließend sagte Langner: "Insbesondere in Rheinland-Pfalz werden die 135 Pflegestützpunkte gut angenommen, die eine kostenfreie Beratung ermöglichen. Damit kann eine gute Beratung in Fragen der Pflege in allen Regionen sichergestellt werden."

22.09.2014 |

Roadshow vom 19. - 21.09.2014 in Koblenz

Impressionen vom Schängelmarkt 2014

11.09.2014 |

278 IG Metall Betriebsräte in der Region gewählt

Delegiertenkonferenz mit Bezirksleiter Armin Schild

Koblenz, 10.09.2014Außerordentlich zufrieden zeigte sich Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, auf der Delegiertenkonferenz am 10.09.2014 mit dem Ergebnis der Betriebsratswahlen in der Region Koblenz.

30.06.2014 |

Jörg Denninghoff, Mitglied der IG Metall und der Delegiertenversammlung, rückt in den Landtag nach

"Einer von uns"

Der Ortsvorstand gratuliert dem neuen Landtagsmitglied Denninghoff (3.v.l.)

Die Kommunalwahlen am 25, Mai haben für viel Veränderung gesorgt: Da Frank Puchtler nun Landrat für den Rhein-Lahn-Kreis wird, kann ein IG Metall Mitglied aus unserer Mitte überraschend in den Landtag nachrücken: „Unser Mann in Mainz“ heißt Jörg Denninghoff.

 

Engagiert. Jörg Denninghoff hat vor 33 Jahren bei Eaton (vormals Moeller) seine Ausbildung gemacht und ist dort seit 1998 im Betriebsrat aktiv. Lange Jahre ist er auch schon in der Kommunalpolitik engagiert und wird nun sein Landtagsmandat sicher genauso gewissenhaft und verbindlich erfüllen, wie man es von ihm bei Eaton und der IG Metall gewohnt ist. Denninghoff und Puchtler sei an dieser Stelle recht herzlich gratuliert!

 

16.06.2014 |

"respekt!"-Fußball-Turnier gegen Rassismus/Werschätzungsprogramm der IG Metall

Gemeinsam am Ball

Beim Fußballturnier im Juni wurde gekickt, auch um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Daher kam zum Sportfeld in Fürfeld bei Bad Kreuznach auch Sandra Minnert ("Respekt!" Schirmfrau und Fußballweltmeisterin), um das "Respekt"-Schild symbolisch zu übergeben.
Am Ball bleiben ist auch unsere Devise bei der Mitgliederentwicklung.
Die IG Metall hat aktuell eine Sonderwerbeaktion gestartet. Wer ein neues Mitglied wirbt, erhält jeweils ein Dankschön im Wert von 15 €! Mehr unter www.team-verstärken.de

 

64. Bezirkskonferenz des Bezirks Mitte in St. Ingbert

Für eine neue Kultur der Flexibilität

Auf der 64. ordentlichen Bezirkskonferenz des IG Metall Bezirks Mitte in St. Ingbert am 09.05.2014 unter dem Titel „Mehr Demokratie in Betrieb und Gesellschaft“ hat IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild den Beginn einer Debatte um eine neue Kultur flexibler Arbeitszeiten und individuelle Arbeitszeitverkürzung im Vorfeld der Tarifbewegung 2015 gefordert.

Vor rund 120 Delegierten aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen verkündete er, die IG Metall sei 30 Jahre nach Einführung der 35-Stunden in einer historischen Situation, erneut eine Arbeitszeitdebatte zu führen. „Ein verbrieftes Recht auf eine abgesenkte Vollzeit mit Lohnausgleich könnte zu einer neuen Kultur flexibler Arbeitszeiten führen“, hob Schild hervor. Diese sei sicher nicht in einer Tarifrunde durchzusetzen, sondern müsse zum mittelfristigen Ziel der kommenden Tarifbewegungen werden. Deshalb müsse die IG Metall ihre tariflichen Arbeitszeitforderungen einbetten in die gesellschaftliche Debatte um flexible Übergänge in die Rente und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

05.05.2014 |

1. Mai 2014

Impressionen vom 1. Mai 2014

01.05.2014 |

Alexander Hasselbächer, Gewerkschaftssekretär IG Metall Koblenz

Mairede 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Viele Bürgerinnen und Bürger sind unzufrieden mit der Bürokratie die von Brüssel ausgeht, viele sind unzufrieden mit dem Demokratieverständnis, den enormen Kosten, dem durcheinander mit den Richtlinien, dem Euro und den Rettungsschirmen. Diese Klagen sind berechtigt.

Seit der ersten Europawahl vor 35 Jahren, nimmt die Wahlbeteiligung ständig ab. Die Europawahl wird dadurch immer mehr zur Wahl ohne Wähler. Das Vertrauen der Menschen durch die Wahl etwas verändern zu können, schwindet dahin. Und doch muss es uns gelingen diesen Trend umzukehren.

Desinteresse und Misstrauen haben sich in Wahlverweigerung geäußert. Bei der kommenden Europawahl könnten wir dadurch um Jahrzehnte zurückgeworfen werden. Nämlich dann, wenn Rechtspopulisten und Antieuropäer über die Maßen ins Europäische Parlament gewählt werden.

Wir würden wieder in eine Zeit der Viel- und Kleinstaaterei, in ein nebeneinander und Gegeneinander zurückversetzt werden.Die meisten Menschen wollen Europa, aber sie wollen es anders.

Es wächst die Angst dass im Wirtschafts- und Euro-Europa das die soziale Basis immer mehr unter die Räder gerät. Europa braucht nicht nur Verträge und eine einheitliche Währung,  es braucht das Vertrauen seiner Bürgerinnen und Bürger.  Deshalb ist die Beteiligung an der Europawahl so wichtig!

Der Journalist Heribert Prantl beschreibt die überfälligen Schritte, für ein Europa der Zukunft, wie ich finde sehr treffend:

„Europa muss sozial, bürgernah, menschlich werden.

Europa muss Heimat werden für die Menschen.

Europa darf nicht nur Wirtschaftsgemeinschaft sein, es muss Bürgergemeinschaft sein.

Es darf nicht nur Nutzgemeinschaft für Industrie und Banken sein, es muss Schutzgemeinschaft für die Menschen werden.

Das geht nicht mit „Sonntagsreden“, das geht nur mit handfester sozialer Politik.“

An anderer Stelle führt er an:

„Früher befragten die Griechen das Orakel von Delphi. Heute befragt Europa die Finanzmärkte. Man kann streiten was besser ist. Die Kommunikation mit dem Orakel war jedenfalls einfacher.“

Deshalb sage ich, Nutzen wir unsere Stimme für ein politisch vereintes, wirtschaftlich starkes und sozial gerechtes Europa, in dem nicht Orakel oder Finanzmärkte gehört werden, sondern die Menschen die in Europa leben!

Deshalb: Wählen gehen! Damit UNSER Europa eine Zukunft bekommt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich komme nun zur Politik in Deutschland. Ich möchte kurz auf das „Rentenpaket“ eingehen.

Nach Jahrzehnten des Sozialabbaus in der Rentenversicherung kommt es mit dem „Rentenpaket“ endlich mal wieder zu Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Und weil das so ist, ist der Gegenwind aus einer Allianz aus Wirtschaftslobbyisten, interessengeleiteten Medienvertretern, neoliberalen Wissenschaftlern und Jungpolitikern gegen dieses Paket heftig. Da werden Töne angeschlagen, die schon lange nicht mehr zu hören waren. Die einen sprechen davon dass wir unsere Zukunft „verfressen“, die anderen vom Generationsverrat und von Geschenken an den sogenannten Facharbeiteradel.

Der Generalsekretär der OECD sagt: „Die Zeiten in denen Deutschland international als gutes Beispiel für die Gestaltung der Rentensysteme galt, sind mit den neusten Beschlüssen vorbei.“

Ich sage, da sind  scheinbar einige ideologisch so verblendet, dass sie gar nicht mehr registrieren, was Sie da von sich geben. Sie können sich scheinbar nicht damit abfinden, dass ein Gesetz auch mal Arbeitnehmern und Rentnern zu Gute kommt und nicht nur Unternehmen und Großverdienern.

Darum der Hinweis an die Ideologen, wir leben immer noch in einer Demokratie! Und in einer Demokratie ist die Politik für die Menschen da!

Was mich aber besonders ärgert, ist, dass diese Leute ein böses Spiel treiben. Sie versuchen die Gesellschaft zu spalten indem sie Gruppen gegeneinander aufhetzen. Junge sollen gegen Ältere aufgehetzt werden, Rentnerinnen und Rentner gegen langjährig Versicherte, Erwerbsgeminderte und Mütter.

In meinen Augen ist es auch schlecht argumentiert, dass die abschlagsfreie Rente mit 63, uns jüngere benachteiligt. Wir „jungen“ brauchen gut bezahlte, sozialversicherungspflichtige Arbeit. Prekäre Beschäftigung und der Niedriglohnsektor müssen eingedämmt und die Chancen auf möglichst durchgängige Erwerbsbiografien erhöht werden. Das sind die eigentlichen Stellschrauben mit Blick auf „unsere“ junge Generation.

Die Abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren ist auch kein Geschenk. Sie ist Anerkennung der Lebensleistung für Menschen die 45 Jahre hart gearbeitet haben und gut in die Rentenkassen eingezahlt haben.

Gerne wird in der Debatte auch gesagt, die abschlagsfreie Rente mit 63 erleichtert den Missbrauch, mit 61 in die Arbeitslosigkeit und mit 63 in Rente zu gehen. Man müsste eigentlich wissen, dass Arbeitnehmer nicht so einfach ihre Jobs aufgeben. Zum einen liegt das Arbeitslosengeld 1 deutlich niedriger als das vorherige Arbeitseinkommen. Zum anderen mindert die Arbeitslosigkeit die Rente. Darüber hinaus riskieren die Beschäftigten eine dreimonatige Sperre und die Kürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes.

Wer Missbrauch vermeiden will, muss zum Beispiel den Kündigungsschutz für „ältere“ Verbessern oder bei Arbeitgeberkündigungen diese mit den Zusatzkosten der Sozialkosten belasten.

Zusammenfassend stelle ich fest, das Rentenpaket bringt mehr Gerechtigkeit. Jetzt kommt es darauf an, Frau Nahles, dass diese Punkte auch realisiert werden.

Ich möchte zum Ende meiner Rede noch auf die Betriebsratswahlen 2014 eingehen.

In vielen Betrieben sind die Betriebsratswahlen bereits erfolgreich durchgeführt worden, in einigen stehen sie noch aus.

Unter dem Motto: „Du hast es in der Hand: Deine Stimme-Betriebsratswahlen!“ wurden und werden vom 1. März bis zum 31. Mai in mehr als 30.000 Betrieben, Betriebsräte gewählt.

Das Wählen von Betriebsräten ist gelebte Demokratie. Die Wahlen sind NICHT abhängig von der Gutmütigkeit eines Arbeitgebers. Das Betriebsverfassungs-gesetz macht eine klare Aussage, es werden Betriebsräte gewählt! Jeder, der die Wahl eines Betriebsrates behindert, begeht eine Straftat. Jeder der einen Betriebsrat gründen will, ist durch das Gesetz geschützt.

Wir wollen keine weißen Flecken in den Betrieben. In jedem Betrieb muss ein Betriebsrat gewählt werden. Mit einem Betriebsrat wissen Beschäftigte, was im Betrieb läuft. Denn die Geschäftsführung muss den Betriebsrat umfassend informieren. Nur so kann er die Interessen der Beschäftigten vertreten.

Demokratie heißt Mitmachen! Demokratie heißt sein Schicksal in die Hand nehmen. Das gilt auch in der Arbeitswelt. 

Ihr habt es in der Hand- als Wählerinnen und Wähler, als Kandidatinnen und Kandidaten.

Denn bereits gewählten Betriebsräten gratuliere ich an dieser Stelle recht herzlich zur Wahl und wünsche euch viel Glück bei euren zukünftigen Aufgaben. Mit euren zuständigen Gewerkschaften habt ihr einen kompetenten, starken und verlässlichen Partner an eurer Seite. Gemeinsam lässt sich viel erreichen!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche euch und euren Familien, einen schönen 1.Mai.

Glück auf

 

Betriebs- und tarifpolitisches Forum

Resolution zur Rente mit 63

Resolution von 200 Betriebsräten, Vertrauensleuten, Jugend- und Auszubildendenvertretern des betriebs- und tarifpolitischen Forums der IG Metall im Bezirk Mitte

Die Frühverrentungsszenarien, die gerade fast täglich von Teilen der Politik und Arbeitgeberverbänden verbreitet werden, sind reine Stimmungsmache. Dass  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit 61 Jahren in Scharen in die Arbeitslosigkeit und zwei Jahre später in die Rente gehen, wenn der abschlagsfreie Rentenzugang nach 45 Jahren kommt, ist eine Unterstellung. Fakt ist, dass nur 31,7 Prozent, also nicht einmal ein Drittel der Beschäftigten 45 Versicherungsjahre erreichen werden. Eine Befragung der IG Metall im Bezirk Mitte hat zudem ergeben, dass von 138.533 Beschäftigten in 210 befragten Betrieben in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen nur vier Prozent über 60 Jahre und nur ein Prozent über 63 Jahre alt sind.

Wir stellen fest:

1. Wer so lange gearbeitet hat, muss in den Ruhestand gehen können, ohne auch noch mit Renten-Abschlägen bestraft zu werden!

2. Betroffene Beschäftigte können faktisch nicht die Entscheidung treffen mit 61 Jahren ALG 1-Ansprüche geltend zu machen. Sie würden in diesem Fall auf Grund von Sperrzeiten durch die Arbeitsagentur zunächst kein Arbeitslosengeld beziehen können. Sie müssten mit massiven Renten-Abschlägen rechnen, wenn sie zum Ende ihres Erwerbslebens zwei Jahre arbeitslos wären.

3. Die Einzigen, die dafür sorgen, dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit gehen, sind die Arbeitgeber. Dass ausgerechnet deren Verbände die Rentenpläne der Bundesregierung kritisieren, ist ein unverschämtes Ablenkungsmanöver von der eigenen Verantwortung. Wer Vorruhestand befürchtet muss die Arbeitgeber kritisieren und nicht diejenigen, die in 45 Jahren mehr in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben als sie jemals zurückbekommen werden.

Unser Land braucht keine Abschwächung der Rentenreform für langjährig Versicherte. Statt dessen brauchen wir Arbeitgeber, die sich ihrer Verantwortung stellen und mehr für die Beschäftigung Älterer tun. Zum Beispiel, indem sie in die Gesundheit der Beschäftigten investieren und den boomenden Psychostress am Arbeitsplatz abbauen.

 Wir schlagen daher vor, das Rentenpaket der Bundesregierung um folgende Regelungen zu erweitern:

  1. Arbeitgeber, die nicht in ausreichender Zahl ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigen, zahlen einen ausschließlich durch die Arbeitgeber finanzierten Zusatzbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung ein (Bonus/Malus System, ähnlich wie bei der Beschäftigungsquote für Schwerbehinderte).
  2. Eine Anti-Stress-Verordnung, wie sie viele Experten und die IG Metall fordern und wie sie in den Koalitionsverhandlungen von der Union nur im Blick auf notwendige "Machbarkeitsprüfungen" zurück gestellt wurde.

Mörfelden-Walldorf, 10. April 2014

 

19.02.2014 |

Erste Delegiertenversammlung am 19.02.2014 im Kolpinghaus Koblenz

Jörg Hofmann, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, zu Gast in Koblenz

19.02.2014 - Jörg Hofmann, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, zu Gast bei der ersten Delegiertenversammlung im Jahr 2014 im Kolpinghaus in Koblenz.
Nach einem kurzen Besuch in der Verwaltungsstelle Koblenz und anschließendem Betriebsbesuch bei der Firma Aleris Rolled Products Germany im Koblenzer Industriegebiet ging es zum Pressegespräch ins Kolpinghaus. Im Anschluss nahm Jörg Hofmann an der Delegiertenversammlung teil.

30.01.2014 |

"Neue Zeiten, neue Fragen: Zusammen für neue Antworten"

IG Metall Koblenz startet Plakataktion in der Zeit vom 24. Januar bis 24. Februar 2014 in der Region

Koblenz, 29.01.2014 - Unter dem Motto "Neue Zeiten, neue Fragen: Zusammen für neue Antworten" präsentiert sich die IG Metall offen für alle Fragen der Arbeitswelt. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz sagt: „Ziel aller Maßnahmen ist, Gesprächsanlässe über die Vorteile und Gestaltungskraft der IG Metall in den Betrieben zu schaffen. Mitglieder profitieren von der Kompetenz der Betriebsräte und Vertrauensleute in den Betrieben, dies gilt es sichtbar hervorzugeben.“
Die Aktion wird  in Koblenz, Bad Ems, Nassau, Nastätten, Holzhausen a.d.H., Emmelshausen und in Selters /Ww.  durchgeführt und von Betriebsräten der Region unterstützt. Vom 1.März bis zum 31. Mai 2014  finden in allen Betrieben der Region die Betriebsratswahlen statt. „Gute Arbeit kann nur mit IG Metall – Betriebsräten gelingen, denn sie haben die Kompetenz und Erfahrung, die dafür notwendig ist, so Yener weiter. 
Bernd Feuerpeil, Betriebsratsvorsitzender von Aleris Koblenz: „Wir Betriebsräte der IG Metall Koblenz wissen, dass jedes neue Mitglied die eigene Durchsetzungsfähigkeit im Betrieb stärkt und die Handlungsfähigkeit in der Gesellschaft verbessert. Danach werden wir unsere Arbeit immer ausrichten.“
Foto 1 - Bad Ems:
Alfred Reim, Betriebsratsvorsitzender (BRV) Lahntechnik, Nassau
Thomas Gebenroth, stellv. BRV, Jürgen Redert, BRV, Eaton Industries Holzhausen,
Alexander Hasselbächer, Ali Yener, beide IG Metall Koblenz,
Günther Wagner, BRV BSB-Recycling Braubach,
Andreas Friedrich, BRV, Erlenbach Lautert,
Ulrike Fuchs, Betriebsratsmitglied Eaton  Industries.

Foto 2 - Emmelshausen
Alexander Hasselbächer, IG Metall Koblenz
Jürgen Bode, Fridolin Gewehr, beide Betriebsratsmitglieder Bomag Boppard
Ali Yener, IG Metall Koblenz,
Thomas Anhuth, BRV Bomag Boppard. 

Foto 3 - Koblenz
Erdal Tahta, BRV TRW
Jochem Uerz, BRV Daimler
Bernd Feuerpeil, BRV Aleris
Ali Yener, IG Metall Koblenz
Peter Wypior, BRV Kalzip
Robert Burg, BRV Stabilus
Roland Ritz, BRV Kennametal Stellite
Alexander Hasselbächer, IG Metall Koblenz
alle Betriebe aus Koblenz

Foto 4 - Selters/Westerwald
Betriebsrat und Jugendvertretung der Fa. Deutz AG in Herschbach
von rechts 2. und 3. Ali Yener, Alexander Hasselbächer, beide IG Metall Koblenz

 

 

23.01.2014 |

440.614,82 € für die Mitglieder erstritten

IG Metall Koblenz legt die Rechtsschutzbilanz für das Jahr 2013 vor

Koblenz, 23.01.2014 - „Der Rechtsschutz der IG Metall Koblenz wird von den Mitgliedern häufig in Anspruch genommen“, so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. Insgesamt erstritt der gewerkschaftliche Rechtsschutz im Arbeits- und Sozialrecht einen Betrag in Höhe von  440.614,82 € im Jahr 2013.
Durch ihre Mitgliedschaft und Beitragsleistung erhalten die Mitglieder der IG Metall den gewerkschaftlichen Rechtsschutz kostenfrei. Schwerpunkte der Beratungen und der Verfahren beim Arbeitsgericht waren Kündigungen, Aufhebungsverträge und Arbeitszeugnisse. Im Sozialrecht waren die Beratungen und Klagen beim Sozialgericht wegen nicht gezahlten Krankgeldern der Krankenkassen hervorzuheben. 

Alexander Hasselbächer, der für Rechtsschutz zuständige Gewerkschaftssekretär: „Unser Rechtsschutz macht unsere Mitglieder gegen Arbeitgeber, Behörden und Krankenkassen stark und schützt sie vor unrechtmäßigem Handeln. Bei der Bewertung der Situation steht für uns die Lage und Betroffenheit des Mitglieds im Vordergrund.“
Zur gerichtlichen Durchsetzung der berechtigten Ansprüche der Mitglieder der IG Metall  ist die DGB Rechtsschutz GmbH in Koblenz beauftragt. Sie steht für eine kompetente und qualitativ hochwertige Rechtsberatung und -vertretung bis in die höchsten Instanzen, sogar vor dem EuGH und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Rechtsvertretung durch den DGB Rechtsschutz ist ausschließlich Gewerkschaftsmitgliedern vorbehalten. Sie ist unabhängig von Streitwerten und allein gewerkschaftlichen Werten wie Gerechtigkeit, sozialem Ausgleich und Solidarität verpflichtet.

 

22.01.2014 |

IG Metall Koblenz verzeichnet den höchsten Mitgliederstand der letzten 10 Jahre

Koblenz, 21.01. 2014 - Im dritten Jahr in Folge gewinnt die IG Metall Koblenz wieder mehr neue Mitglieder. Damit verzeichnet die IG Metall Koblenz den höchsten Mitgliederstand der letzten 10 Jahre. Insgesamt stieg die Zahl der Mitglieder gegenüber  zum Vorjahr um + 0,7 Prozent. Bei den betriebsangehörigen Beschäftigten beträgt der Mitgliederzuwachs um +1,1 Prozent.
Bundesweit gewann die IG Metall + 0,1 Prozent bei den Gesamtmitgliedern und im Bezirk Mitte (zuständig für die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Thüringen) um + 0,2 Prozent bei den Gesamtmitgliedern. Somit liegt das Koblenzer Ergebnis deutlich über dem des Bundes- und Bezirksdurschnitts. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Unsere mitgliederzentrierte, lösungs- und zielorientierte Arbeitsweise ist eines der Fundamente unseres Mitgliedererfolges. Weitere Säulen sind die enge Einbindung der Betriebsräte, der Vertrauensleute, der Delegierten und des Ortsvorstandes in die operative politische Arbeit in den Betrieben und den Regionen.“
Diese positive Entwicklung gibt der IG Metall Koblenz die nötige Rückendeckung für die bevorstehenden Aufgaben. Die Betriebsratswahlen 2014, Gestaltung der industriellen Struktur, Umgang mit Werkverträgen,  alterns- und altersgerechte Arbeitsplätze sowie die Vorbereitung der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie stehen für 2014 auf der Agenda. „Mit unseren aktiven ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionären unter Beteiligung der Mitglieder in den Betrieben wird die IG Metall Koblenz weiter für „faire und sichere Arbeit“ sorgen, so Yener abschließend.

 

17.01.2014 |

Wahlvorstandsseminar im Hotel Zugbrücke in Grenzau

Betriebsratswahlen 2014

16.01.2014 „Wie leitet der Wahlvorstand die Wahl ein?“; „was muss der Wahlvorstand nach Erlass des Wahlausschreibens beachten?“; „wie wird das Wahlergebnis festgestellt?“; „wie ist die Wahl geschützt und wer trägt die Kosten?“. Um diese Fragen drehte sich unter anderem das Wahlvorstandsseminar der IG Metall Koblenz, das am 14.01.2014 im Hotel Zugbrücke in Grenzau stattgefunden hat.

Über 50 Wahlvorstandsmittglieder haben unser Angebot in Anspruch genommen. Mit dieser Beteiligung sind wir sehr zufrieden.

Für die IG Metall Koblenz steht fest:

 „Ohne Betriebsräte läuft nichts“

Unser Ziel ist die Arbeit in den Betrieben, sicher und fair zu gestalten. Dazu brauchen wir IG Metall Betriebsräte, denn sie sind die gestaltende Kraft in den Betrieben. Deshalb müssen wir unsere Stärke in den Betrieben weiter ausbauen, indem wir nicht organisierte Kandidatinnen und Kandidaten ansprechen und als Mitglied werben.

Jüngere Mitglieder und Beschäftigte, technische, kaufmännische und IT-Angestellte sollten als Kandidatinnen und Kandidaten für den IG Metall Betriebsrat gewonnen werden.

Starke IG Metall Betriebsräte und Vertrauensleute sind unsere Grundlage für erfolgreiche Auseinandersetzungen in den Betrieben und der Gesellschaft.

Also – führen wir die Betriebsratswahlen gemeinsam zum Erfolg!

 

13.01.2014 |

Kinospot startet am 16. Januar 2014

Neue Zeiten,neue Fragen: Zusammen für neue Antworten

Unter dem Motto "Neue Zeiten, neue Fragen: Zusammen für neue Antworten" präsentiert sich die IG Metall offen für alle Fragen der Arbeitswelt. Ziel aller Maßnahmen ist, Gesprächsanlässe über die Vorteile und Gestaltungskraft der IG Metall in den Betrieben zu schaffen.

Wir haben in diesem Jahr viel vor: 

Die Betriebsratswahlen, Schwerbehindertenvertreterwahlen und Jugend- und Auszubildendenvertreterwahlen sind gute Anlässe um neue Kolleginnen und Kollegen für "unsere" IG Metall gewinnen zu können. 

"Neue Zeiten, neue Fragen: Zusammen für neue Antworten"

Das greift nun auch ein 45 Sekunden langer Kinospot auf. Er startet am 16. Januar 2014 in allen Städten über 20.000 Einwohnern und endet - je nach Besucherzahlen - spätestens am 26. Februar.

16.12.2013 |

Insgesamt wurden 335 Metaller und 44 NGG Jubilare für ihre Treue und Verbundenheit mit ihrer Gewerkschaft geehrt

Jubilarfeier der Gewerkschaften NGG und IG Metall am 14.12.2013 in Koblenz

Die Geschäftsführer der NGG Mittelrhein, Roland Henn, und Ali Yener, IG
Metall, ehrten die anwesenden Jubilare für ihre Lebensleistung und ihren Beitrag zum sozialen Fortschritt.

Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, hielt die Jubilaransprache. Er würdigte den langjährigen Einsatz der Jubilare, weil nur dadurch die Stellung der Gewerkschaften im Betrieb und in der Öffentlichkeit gestärkt wurde. „Nur starke Gewerkschaften sind in der Lage, der Ökonomisierung aller Lebensbereiche ein Konzept der Beteiligung und Demokratisierung in Betrieb und Gesellschaft entgegenzusetzen“, so Ali Yener bei seiner Ansprache.

 

05.12.2013 |

Delegiertenversammlung der IG Metall Koblenz am 4. Dezember 2013

Koalitionsvertrag:"Tragfähiger Kompromiss für eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt."

100 Delegierten der IG Metall Koblenz haben auf ihrer Delegiertenkonferenz am 4. Dezember den Koalitionsvertrag bewertet. „Dieser Koalitionsvertrag ist für die große Mehrheit der Delegierten ein tragfähiger Kompromiss und ist ein richtiger Schritt für eine „Neue Ordnung" auf dem Arbeitsmarkt.

Die Regelungen zum Mindestlohn, die Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen und die Regulierung der Leiharbeit wird die Arbeits- und Lebenssituation vieler Menschen verbessern. Sehr zu begrüßen ist, dass Arbeitnehmer nach 45 Beitragsjahren künftig bereits mit 63 Jahren ansteigend im Gleichklang mit der allgemeinen Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen können. Die Zurechnungszeit bei der Erwerbsminderungsrente wird von 60 auf 62 zum 1. Juli 2014 um zwei Jahre angehoben. Auch der Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit für Kindererziehung und Pflege und ein Rückkehrrecht auf frühere Arbeitszeit ist sehr zu begrüßen. Er stärkt die Zeitsouveränität der Beschäftigten. Die beabsichtigte Konkretisierung des Betriebsrates beim Einsatz von Werkverträgen ist sinnvoll, geht aber nicht weit genug.

Die Koalition stellt sich gegen die Tarifflucht im Handwerk. Es wird an die Innungen als Körperschaft des öffentlichen Rechts appelliert, die wichtige gesellschaftliche Aufgabe und Verantwortung zu übernehmen, als Tarifpartner zur Verfügung zu stehen. Mit dem Bekenntnis zu den Schlüsselindustrien wird zudem der Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt.

Diesen positiven Aspekten stehen entgegen, dass die Forderung nach einer generellen Abschaffung der Rente mit 67 nicht erfüllt wird. Zudem bleibt die Frage, wie die Quote der älteren Beschäftigten durch mehr altersgerechten Arbeitsplätzen erhöht werden soll, unbeantwortet. Die Entwicklung eines Teilrentensystems und Hinzuverdienstmöglichkeiten bei vorgezogenen Altersrenten findet keine Aufnahme in die Koalitionsvereinbarung. Unklar bleibt, wie flexible Übergänge in die Rente gestaltet werden sollen.
Hierzu ist eine Konkretisierung insbesondere mit Blick auf Altersteilzeit erforderlich. „Diese Themen bleiben daher weiterhin auf der Agenda der IG Metall und sind Bestandteil der betrieblichen, tariflichen und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung“, so Yener abschließend.

25.11.2013 |

AI-Seminar in Roes

Gemeinsam sind wir stark!

Alle Teilnehmer AI-Seminar
Gülsan Bilgili und Gül Isik

Wie jedes Jahr trafen sich alte und junge Metallerinnen und Metaller zur AI-Schulung in der Brückenmühle in Roes. Im tiefen Tal der schönen Brückenmühle Roes büffeln sie für die Betriebräte-/Vertrauensleutearbeit.
Die Geschwister Gülsan Bilgili und Gül Isik haben alles richtig gemacht: Vor 17 Jahren haben sie zusammen bei TRW angefangen und sind direkt in die IG Metall eingetreten. Seit Kurzem sind sie Vertrauensleute und deshalb auch beim AI-Seminar. "Nur gemeinsam sind wir stark und können etwas erreichen. Wir wollen uns im Seminar das nötige Wissen dazu holen. Endlich sicher sein, wie man was machen soll und kann!".
Auch Rolf Braun, Maschinenschlosser bei Kalzip, möchte seine Arbeit als Vertrauenskörperleiter gut machen:"Es gibt einfach vieles, was man über seine Rechte noch nicht weiß. Ich will gezielt Dinge von hier mitnehmen und im Betrieb umsetzen."
"Wenn man nicht weiß wie, woher soll man es wissen?", hat sich Dominik Drees schon im Vorfeld gefragt. Der 21-jährige angehende Zerspannungsmechaniker ist Jugendvertreter bei Kennametal Stellite und nimmt diesen Job sehr ernst. "Das Wohl des Einzelnen interessiert den Arbeitgeber nicht, man muss solidarisch sein, um etwas zu bewegen! Deswegen bin ich hier".

Für die Betriebsratswahlen 2014 gibt es am 14. Januar 2014 übrigens die zweite Wahlvorstandsschulung, meldet Euch noch an!

25.10.2013 |

Ortsvorstandsklausur der IG Metall Koblenz

Weichen für 2014 gestellt

Der erweiterte Ortsvorstand der IG Metall Koblenz hat in seiner Klausur am 22. – 23.10.2013 die Weichen für das Jahr 2014 gestellt. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Wir sind mit dem Ergebnis und der politischen Orientierung im Einklang mit den betrieblichen Anforderungen. Die Weichen sind für das Jahr 2014 vorausschauend gestellt.“ 
Eine stabile und nachhaltige Mitglieder- und Beitragsentwicklung bildet die Grundlage für die gewerkschaftliche Handlungs-, Aktions- und Gestaltungsfähigkeit. Die betriebliche Arbeit der IG Metall-Betriebsräte und Vertrauensleute werden sich an dieser Maxime orientieren. 
Das 1. Halbjahr 2014 steht ganz im Zeichen der Betriebsratswahlen. Der Aktionsplan der IG Metall Koblenz beinhaltet u.a. 

·         mehr Betriebe mit IG Metall Betriebsräten gewinnen;
·         jüngere Beschäftigte ansprechen und zur Kandidatur motivieren;
·         mehr kaufmännische, technische,  IT Angestellte und 
          Ingenieurinnen und Ingenieure als Kandidatinnen und  
          Kandidaten für den IG Metall-Betriebsrat gewinnen;
·         eine hohe Wahlbeteiligung sicherstellen.

Eine erfolgreiche Tarifrunde muss gut vorbereitet und abgestimmt sein. Die Tarifrunde 2015 für die Metall- und Elektroindustrie soll, nach Ansicht des Koblenzer Ortsvorstandes, nicht nur die Entgelte regeln, sondern auch qualitative Zukunftsthemen anpacken. Die Kampagne „Gute Arbeit-gut in Rente“  bietet ausreichende Handlungspunkte zur Gestaltung der gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitswelt. Alter(n)sgerechte Arbeiten, „Besser statt billiger“- Strategien, Material- und Ressourceneffizienz und der Umgang mit Werkverträgen in den Betrieben sind gesetzte Themen, womit sich die Arbeits- und Lebensbedingungen stabilisieren und ausbauen lassen.

04.10.2013 |

„Gute Arbeit - gut in Rente“

Wochenendseminar vom 27.-28.09.2013

Die rentenpolitischen Forderungen der IG Metall bleiben weiterhin auf der Agenda der IG Metall Koblenz. „Wir werden uns auch nach der Bundestagswahl für einen Politikwechsel einsetzen und unsere berechtigten und notwendigen Forderungen einbringen. Menschen brauchen verlässliche Einkommen und lebensstandardsichernde Renten, sagte Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz. Die Forderungen der IG Metall sind nicht nur fair und gerecht, sondern solidarisch finanzierbar. Die Teilnehmer des Seminars sind sich einig, die betrieblichen Aktivitäten zu „Gute Arbeit – gut in Rente“ fortzuführen. Die Bedingungen von alters- und alternsgerechten Arbeitsplätzen werden  betrieblich beeinflusst und entschieden. Die Umsetzung und der Erfolg stehen daher im engen Zusammenhang mit der betrieblichen Stärke – dem gewerkschaftlichen Organisationsgrad und betrieblicher Solidarität. „Jeder Beschäftigte hat somit seine eigene Zukunftsgestaltung selbst in der Hand, sagte Yener abschließend. 

27.09.2013 |

9. Aluminum-Konferenz der IG Metall am 26.09.2013

Energiewende Ja - aber nur mit uns

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Koblenz/Frankfurt, 26.09.2013 - Auf der 9. Aluminum-Konferenz der IG Metall am 26.09.2013 fordern die Konzern-Betriebsräte von Aleris aus Koblenz/ Voerde, Bonn, Vogt und Bitterfeld die neue Bunderegierung auf.....

25.09.2013 |

Kampagne "Arbeit: sicher und fair!"

IG Metall Koblenz spendet 1.390,- Euro an Kinderschutzbund Koblenz

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Koblenz, 20.09.2013 – Die IG Metall Koblenz hat im Rahmen der Beschäftigtenbefragung der Kampagne  "Arbeit: sicher und fair!“ 1.390 Euro an den Kinderschutzbund in Koblenz gespendet. „Die Projekte des Kinderschutzbundes werden größtenteils aus Spenden finanziert. Daher freuen wir uns sehr über die großzügige Unterstützung der IG Metall“, erklärt Schirmherr Thomas Anders der am Weltkindertag den Scheck dankend entgegen nahm.

19.09.2013 |

Bundestagswahl 2013

"Rente statt Ente"

Mit der Aktion "Rente statt Ente" ruft die IG Metall Koblenz auf zur Wahl zu  gehen und möchte somit ihren Beitrag für eine hohe Wahlbeteiligung leisten.  Über die Zukunft der Rente und deren Zugangsmöglichkeiten wird auch am 22.September 2013 entschieden. Die jüngst veröffentlichte Beschäftigtenbefragung der IG Metall Koblenz macht deutlich, dass 54 Prozent der Beschäftigten meinen, die Arbeit bei gleichbleibenden Anforderungen bis zum gesetzlichen Rentenalter von über 65 Jahren nicht ausüben zu können.

 „Wir wollen, dass die Beschäftigten gesund das Renteneintrittsalter erreichen. Ziel ist es „Gute Arbeit und gute Rente“ miteinander in Einklang zu bringen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Arbeitgeber, aber auch die Politik, die Augen vor der Realität verschließen“, so Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz.

Die Betriebsratsvorsitzenden der Pilotbetriebe der Kampagne „Gute Arbeit- gut in Rente“ Aleris - Bernd Feuerpeil und TRW - Erdal Tahta sind sich einig, dass die Kampagne  in der Region fortgeführt werden muss.  „Gute Arbeit – gut in Rente“  bedeutet für die beiden Betriebsratsvorsitzenden,  die Arbeitgeber für alterns- und altersgerechte Arbeit in die Pflicht zu nehmen und sich für flexible Übergänge in die Rente stark zu machen. 

12.09.2013 |

Bundestagswahl 2013 - Forderungen der IG Metall

Für eine "Neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt"

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Die Delegierten der IG Metall Koblenz fordern einstimmig auf ihrer Konferenz am 11. September 2013 eine Neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.

09.09.2013 |

Aktionstag zur Bundestagswahl

IG Metall fordert einen Politikwechsel

07.09.2013 -  Viele Flaggen, fast ein rotes Fahnenmeer, und 5.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf dem Frankfurter Römer. Die IG Metall Koblenz beteiligte sich  mit 70 Teilnehmern an dem Aktionstag.

„Was erwarten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von der Politik?“,  fragt der Erste Bevollmächtigte Ali Yener der IG Metall in Koblenz. „Sie wollen sichere und faire Arbeitsplätze. Mehr als eine halbe Million Menschen  bundesweit und 2775 bei uns in der Verwaltungsstelle  haben in einer Beschäftigtenbefragung der IG Metall  gesagt: Einen unbefristeten Arbeitsplatz mit einem verlässlichen Einkommen, von dem sie gut leben können. Deshalb erwarten wir von den politisch Verantwortlichen, dass sie etwas tun, um den ausufernden Niedriglohnsektor einzugrenzen und dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen einen Riegel vorzuschieben.“

Die Beschäftigtenbefragung der IG Metall hat gezeigt: 95 Prozent der Menschen wollen gleiche Bildungschancen - unabhängig von Herkunft und Einkommen der Eltern. Nur 23 Prozent der Kinder von Eltern ohne Hochschulabschluss schaffen es an die Uni, jedoch 83 Prozent der Akademikerkinder. 70 Prozent der Befragten sieht Weiterbildung als wesentlichen Faktor in der beruflichen Entwicklung an. Doch die Realität sieht vielfach anders aus: In die betriebliche Weiterbildung in den deutschen Unternehmen fließen lediglich 0,7 Prozent der Arbeitskosten. Laut einer Umfrage unter 600 Führungskräften kümmern sich 39 Prozent "gar nicht" oder "geringfügig" um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Die stellvertretende Vorsitzende des Bezirksjugendausschuss der IG Metall im Bezirk Mitte, Samatha Bosch sagte in Frankfurt: „Banken werden mit milliardenschweren Finanzspritzen begünstigt und die europäische Jugend steht alleine da. Die Krise in Europa darf nicht zu Lasten der Menschen und vor allem der jungen Menschen gehen. Die Sparpolitik belastet vor allem die Bürger, soziale Leistungen werden gekürzt und die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen war noch niemals zuvor so hoch. In vielen Ländern hat eine gut ausgebildete junge Generation keine Aussicht auf sichere und gute Arbeitsplätze. Mit dieser Politik hat Europa keine Zukunft, wir brauchen eine Politikwechsel.“

 

04.09.2013 |

Größte Beschäftigtenbefragung Deutschlands für einen guten Zweck

IG Metall Koblenz spendet 1.385,00 € an Stiftung Scheuern in Nassau

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Koblenz, 4.09.2013 -Die IG Metall Koblenz hat im Rahmen der bundesweiten Beschäftigtenbefragung "Arbeit: sicher und fair!" 1.385,00 € an die Stiftung Scheuern in Nassau gespendet.

 

03.09.2013 |

Gute Arbeit - gut in Rente

Betriebsräte von Aleris Koblenz und Schaeffler Homburg setzen Erfahrungsaustausch fort

Die Arbeitsbedingungen standen im Mittelpunkt des Arbeitstreffens der Betriebsräte in Homburg. Für Salvatore Vicari, Betriebsratsvorsitzender bei Schaeffler in Homburg ist klar, wenn sich hier nichts nachhaltig ändert, dann werden unsere Mitarbeiter weder bis 67 arbeiten können, noch gesund in Rente gehen. Aber den Kopf in den Sand zu stecken kommt für die Betriebsräte nicht in Frage. Der Betriebsrat bei Aleris in Koblenz zeigt sich zuversichtlich. Dort sind die ersten positiven Regelungen vereinbart in Form von neun Schichtmodellen und zusätzlich erhalten die Kollegen bis zu 8 freien Tagen pro Jahr für das tägliche Umkleiden. Auf zwei dieser freien Tage verzichten die Kollegen und profitieren im Gegenzug von einer um zwei Prozent erhöhten ATZ-Quote. Über solche Regelungen würde sich auch der Betriebsrat bei Schaeffler freuen. Aber die Personalabteilung mauert. Immerhin gibt es erste Ansätze einer Verbesserung. Sicherheitsschuhe mit erhöhtem Tragekomfort und bequemere Arbeitskleidung sind kleine Erfolge. Die Mitarbeiter haben erkannt, wie wichtig es ist uns zu unterstützen und bei dem Thema am Ball zu bleiben. Neben den konkreten Arbeitsbedingungen sind nach Auffassung der Betriebsräte flexible Altersübergänge, gute Schichtsysteme und eine Anpassung der Ausbildungsquote an die Altersstruktur auf die innerbetriebliche und politische Tagesordnung zu setzen. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich die Betriebsräte einig waren, die Rente mit 67 aufgrund der betrieblichen Realität auszusetzen. Der Erfahrungsaustausch wird fortgesetzt.

14.08.2013 |

IG Metall Familienfest

Auf nach Frankfurt - für einen Politikwechsel

Die IG Metall veranstaltet am 7. September, in Frankfurt am Main, ein „Familienfest“ für alle Metallerinnen und Metaller. 2 Wochen vor der Bundestagswahl fordern wir von der Politik einen Politikwechsel und wollen in Frankfurt dafür Sorgen dass dieser nicht nur ein Wahlversprechen bleibt.

Wir fordern einen Politikwechsel beim Thema Rente, einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro, eine gerechte Neuordnung des Arbeitsmarkts bei Leiharbeit und Werkverträgen und einen sozialen Staat in Deutschland und Europa.

Denn, die Politik muss für die Menschen da sein!

Anmelden kann sich Jede/r bereits heute:

Per Mail an: koblenz(at)igmetall.de oder unter der Telefonnummer: 0261-91517-0.

Den Abfahrtsort und die genaue Abfahrtszeit werden wir euch noch bekannt geben.

02.08.2013 |

Proaktive Betriebspolitik

Gute Handwerksarbeit

Im Rahmen der proaktiven Betriebspolitik haben alle Betriebsratsgremien die Möglichkeit, kostenlose Beratungsmodule in den Bereichen Personalwirtschaft, Betriebswirtschaft, Nachhaltigkeit, in Anspruch zu nehmen. 
Gemeinsam haben wir vernünftige Tarifabschlüsse in diesem Jahr erreicht. Ziel einer proaktiven Betriebspolitik ist, betriebliche Handlungsmöglichkeiten gezielt und systematisch auszubauen. Denn gerade in den Tarifbewegungen haben sich einige Schwachstellen gezeigt, die wir gemeinsam beheben wollen. 
Um auch weiterhin vorzeigbare Erfolge im Betrieb und bei Tarifrunden zu erreichen, gilt es, sich zu beteiligen. 

Gemeinsam:
„STARK im BETRIEB“
„STARK für TARIF

25.07.2013 |

Michael Schwingl gewinnt IPhone5

Gute Arbeit – gut in Rente

„Immer am Ball und voll dabei“, so beschreibt Michael Schwingl die Aktivitäten der IG Metall Koblenz. Michael ist einer der glücklichen Gewinner des IPhone5  aus der Verlosung der Kampagne „Gute Arbeit – gut in Rente.

Mehr als 500.000, davon mehr als 2.500 Menschen allein In Koblenz,  beteiligten sich an der großen IG Metall Beschäftigtenbefragung 2013 und fordern einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Kaum einer glaubt, dass ihm die gesetzliche Rente zum Leben reichen wird. Im Job bis 67 durchhalten zu müssen, macht Vielen Angst. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Die IG Metall fordert flexible Altersübergänge und ein stabiles Rentenniveau. Die Beschäftigtenbefragung der IG Metall ergibt ein klares Bild: Jetzt heißt es handeln und sich öffentlich für "Gute Arbeit - gut in Rente" einsetzen.“

16.07.2013 |

Bundestagskandidatenmarathon

IG Metall Koblenz konfrontiert den Bundestagsabgeordneten der CDU, Dr. Michael Fuchs, mit den rentenpolitischen Positionen der IG Metall

Am Freitag, den 12. Juli 2013 hat die IG Metall Koblenz den fünften Teil des Bundestagskandidatenmarathons durchgeführt. Gast war diesmal der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Fuchs der CDU.

02.07.2013 |

Mitbestimmungsmesse 2013 – fair netzt gewinnt

Koblenzer Metallerinnen und Metaller im Gespräch mit der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

Am 26. Und 27. Juni 2013 veranstaltete die TBS gGmbH Rheinland-Pfalz im CongressForum Frankenthal ihre Mitbestimmungsmesse mit und für Betriebs- und Personalräte, Mitarbeiter- und Jugendvertretungen sowie Schwerbehindertenvertretungen.

Die IG Metall Koblenz war mit einem eigenen Stand der Verwaltungsstelle sowie drei weiteren Ständen der Betriebe Aleris, Stabilus und Kennametal vertreten.

Unsere Betriebe stellten ihre Aktivitäten zum Thema Mitbestimmung unter dem Motto „fairnetzt gewinnt,“ vor.

Die Messe hat neben dem Dialog mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben und Gewerkschaften

auch die Möglichkeit geboten, mit Malu Dreyer, der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, direkt ins Gespräch zu kommen.

Daneben bot die Messe Vorträge und Fachworkshops, Diskussionsrunden und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Unsere Kolleginnen und Kollegen bewerteten die Messe als großen Erfolg.

24.06.2013 |

Wahldelegiertenversammlung und Verabschiedung Reiner Göbel am 22.06.2013

Reiner Göbel verabschiedet - Ali Yener neuer Erster Bevollmächtigter

Auf der Wahl-Delegiertenversammlung am 22.06.2013 im Haus Horchheimer Höhe in Koblenz wurde Ali Yener mit 98,7 Prozent zum neuen Ersten Bevollmächtigten gewählt worden. Ali Yener löst unseren langjährigen Ersten Bevollmächtigten Reiner Göbel in seiner Funktion ab.

Die Arbeits- und Lebensleistung von Reiner Göbel für die IG Metall wurde bei der anschließend stattfindenden Verabschiedung auch durch den ersten Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, gewürdigt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Reiner Göbel. DANKE!

14.06.2013 |

Korrekturen bei Regierungsübernahme

Kandidatenmarathon mit Gabi Weber, SPD

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Für Gabi Weber ist es eine Herzensangelegenheit, dass alle Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten in Ganztagsform, egal ob Kita oder Schule, unterstützt und gefördert werden.

01.05.2013 |

Maikundgebung in Koblenz

1. Mai in Koblenz mit Malu Dreyer und Bezirksleiter Armin Schild

Maikundgebung in Koblenz

Schild: Wir machen Druck für ein dickes Plus

Koblenz. Auf der Maikundgebung in Koblenz kritisierte Hauptredner und IG Metall-Bezirksleiter, Armin Schild, die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie, die mit ihrem „Magerangebot“ Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie geradezu provoziert würden. In der Nacht zum 1. Mai hatten rund 600 Beschäftigte bei Rasselstein in Andernach und Norma in Hanau die Warnstreiks im Bezirk Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) gestartet. Unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht legten sie ihre Arbeit nieder.

IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild sagte in Koblenz: „Unsere Forderung ist wirtschaftlich vernünftig, denn so stärken wir die Kaufkraft. Sie ist für die Betriebe der exportstärksten und produktivsten Branche Europas bezahlbar. Sie ist fair gegenüber den Beschäftigten, die diese Exportstärke und Spitzenproduktivität täglich neu schaffen. Wir werden nicht nachlassen, Druck zu machen: für ein dickes Plus in der Tarifrunde, für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt.“

Deutschland sei derzeit bestimmt von einer marktkonformen Demokratie. Schild: „Aber es muss wieder demokratiekonforme Märkte geben. Das ist gut für die Menschen in Deutschland und Europa.  Während ein Teil der 800.000 Reichen aus Deutschland ihr überwiegend anstrengungsfrei erworbenes Vermögen bei Hummer und Champagner steuerfrei auf den Cayman-Inseln pflegt, werden hierzulande 8 Millionen Menschen mit Niedriglöhnen abgespeist. In einem Land, in dem Solidarität das selbstverständliche Recht der Schwachen und die ebenso selbstverständliche Pflicht der Starken und Vermögenden ist wollen wir leben.“

Die IG Metall setze sich für eine Gesellschaft ein, ohne Oben und Unten, wo Leistung sich lohnt und nicht der Besitz von Wertpapieren. „Die blühenden Steueroasen der Vermögenden sind die Kehrseite der Gerechtigkeitswüsten überall auf der Welt. Sie werden mit dem Blut der Näherinnen in Bangladesch und der Armut der Niedriglöhner in Deutschland getränkt.“ Mit ihrer einseitigen Sparpolitik habe die Bundesregierung eine wirtschaftliche Katastrophe verursacht. Das wirtschaftliche Wachstum in Europa befindet sich im freien Fall. Die Wirtschaft implodiert in ganz Südeuropa und ebenso die Reste des Sozialstaats. Schild: „Wir wollen Politik für die Mehrheit der Menschen! In ganz Europa.“

Schild erinnerte in seiner Rede an den 80. Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten. Am 2. Mai 1933 wurden in ganz Deutschland Gewerkschaftshäuser besetzt, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von Nazis verhaftet.  Unter ihnen war auch der ehemaliger Bezirksleiter des Bezirks Georg Bernard. „Ihr Schicksal, so wie das von Millionen weiterer Opfer des Faschismus, verpflichtet uns auch heute zum Handeln gegen  Rassismus, Faschismus, Antisemitismus und Intoleranz. Die Gewerkschaften werden es nicht zulassen, dass gerade am 1. Mai braunem Pack die Plätze und Straßen überlassen werden. Der 1. Mai war, ist und bleibt unser Tag der Solidarität!“

19.04.2013 |

Gesprächsrunde am 17.04.2013 in der Koblenzer Brauerei

Prof. Dr. Kaschny, FDP-Direktkandidat, beim 3. IG Metall-Kandidatenmarathon

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Koblenz - Am 17.April 2013 fand eine interessante Gesprächsrunde mit Herrn Prof. Dr. Martin Kaschny in der Koblenzer Brauerei statt.

Das soziale Europa verteidigen!

Defendig Social Europe!

Die Finanzkapitalkrise hat nicht das Recht, das soziale Europa in Frage zu stellen. Im Gegenteil: Es gilt das soziale Europa zu verteidigen!
Bernd Feuerpeil und Reiner Göbel nehmen für zwei Tage an einer europäischen Konferenz zu diesem Thema teil. Eingeladen hatten u.a. die Otto-Brenner-Stiftung, um mit 200 TeilnehmerInnen, Experten und Betriebspraktikern in Leipzig das Thema zu diskutieren.
Bernd und Reiner waren sich einig: Europa ist mehr als nur der Euro. Europa muss eine soziale Wertegemeinschaft sein, in der soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung und gute Arbeit erreichbare Ziele in jedem Land sind.

12.03.2013 |

Cradle to Cradle-Seminar der IG Metall in Berlin Pichelssee

Besser statt billiger!

Die Seminarteilnehmer

Der Weg der meisten Produkte gleicht einer Einbahnstraße: Aus Rohstoffen werden Güter, aus Gütern wird Abfall. Diese Produktionsweise schadet der Natur und dem Menschen.
Muss das so sein?....

11.03.2013 |

Einladung durch SPD-Landtagsabgeordneten Frank Puchtler

Senioren-Arbeitskreis besuchte am 8. März 2013 den Mainzer Landtag

Senioren-Arbeitskreis

Auf Einladung unseres SPD-Landtagsabgeordneten Frank Puchtler besuchte der Senioren-Arbeitskreis der Verwaltungsstelle Koblenz den Mainzer Landtag. Nach einem Plenarbesuch und einer Diskussion mit dem Abgeordneten Puchtler wurde das schöne Mainz besichtigt.

07.03.2013 |

Delegiertenversammlung am 6.03.2013 diskutierte mit Grünem MdB Josef Winkler

Gute Arbeit - gut in Rente

Im Rahmen des Koblenzer Kandidatenmarathons zur Bundestagswahl diskutierten Bernd Feuerpeil und Ali Yener mit dem Grünen MdB Josef Winkler.
Mehr Chancengleichheit für junge Menschen, gute Arbeit mit guten Löhnen und faire Ausstiegschancen in die Rente waren zentrale Gesprächsthemen.
Bernd Feuerpeil ließ keinen Zweifel daran, dass eine neue gefördete Altersteilzeit eine zentrale politische Forderung der IG Metaller sei.
Die IG Metall hat Winkler ein Infopaket zum Thema: Flexible Altersausstiege zugesandt!
Zur Tarifforderung von 5,5 Prozent mehr Entgelt sagte Reiner Göbel: Die Forderungshöhe orientiert sich an den gesamtwirtschaftlichen Daten, an den betrieblichen Situationen und an den Durchsetzungsbedingungen.
"Tarifverträge sind immer das Ergebnis des Organisationsgrades in allen tarifgebundenen Betrieben und dem Aktionsgrad aller betroffenen Beschäftigten", so Göbel.
Es geht immer um das Geld der Leute:" Plus für uns - Plus für alle!" mit diesem Slogan starten wir in die Tarifrunde.

Bundestagsmarathon 3

Am 17. April 2013 um 17.00 Uhr findet im Koblenzer Brauereiausschank die Diskussion mit Prof. Dr. Martin Kaschny (FDP) statt.

 

22.02.2013 |

"Arbeit sicher und fair"

Meinung sagen - Politik fordern - Region fördern

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Ortsvorstand der IG Metall Koblenz

Unter diesem Motto beteiligt sich die IG Metall Koblenz an einer bundesweiten Beschäftigtenbefragung zum Thema: "Arbeit sicher und fair!"

20.02.2013 |

Bundesweite Befragung unserer Mitglieder geht los

Arbeit sicher und fair gestalten

Wir unterstützen die bundesweite betriebliche Befragung und wollen von möglichst vielen unserer Mitglieder wissen, welche Politikfelder sie wie bewerten.
Für jeden Fragebogen, der ausgefüllt zurückkommt, werden wir einen Euro für ein soziales Projekt in unserer Region spenden.

Meinung sagen - Politikwechsel fordern - Region fördern: Das ist unser Ziel

23.01.2013 |

Zuspruch im Betrieb und bei Jugendlichen

Mitgliederentwicklung weit über Bundeszuwachs

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Koblenz, 24. Januar 2013 - Die IG Metall Koblenz blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Die Anzahl der Mitglieder stieg um netto 193 oder 2,2 Prozent und liegt damit weit über dem bundesweiten Durchschnitt mit einer Steigerung von 0,8 Prozent.

22.01.2013 |

Rechtsschutzbilanz vorgelegt

Rechtsschutz ist wichtige Säule gewerkschaftlicher Arbeit

„Der Rechtsschutz ist für unsere Mitglieder eine wichtige Säule unserer gewerkschaftlichen Arbeit“, so Reiner Göbel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz, bei der Vorlage der Rechtsschutzbilanz 2012.

20.12.2012 |

Gewerkschafter Ali Yener zu Gast bei "60 Minuten SPD - im Dialog"

Ausbildung soll Perspektive bieten

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Ali Yener

Ali Yener, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Koblenz, ist bei der letzten Veranstaltung der Reihe "60 Minuten SPD - im Dialog" in diesem Jahr zu Gast gewesen.

18.12.2012 |

Umfrage: Arbeiter sorgen sich um die Rente

Beschäftigtenabfrage "Gute Arbeit - gut in Rente"

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Pressekonferenz am 17.12.2012 bei Aleris

Umfrage in der Region - IG Metall zählt Aleris zu 23 Leuchtturmbetrieben in Deutschland

28.11.2012 |

Delegiertenversammlung am 28.11.2012 im Kolpinghaus Koblenz

Bundestagskandidat Detlev Pilger, SPD, startet IG Metall Kandidatenmarathon

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Koblenz - Eine sehr gut besuchte Delegiertenversammlung  der IG Metall Koblenz bildete den Hintergrund für den Beginn des Kandidatenmarathons der Koblenzer Metallgewerkschaft.

17.11.2012 |

Mitmachen. Gemeinsam handeln. Vertrauensleutekonferenz vom 15.-17.11.2012

Für sichere, faire und menschenwürdige Arbeit

Die Kollegen Ali Yener und Hans-Peter Preller nahmen an der Vertrauensleutekonferenz als Delegierte der IG Metall Koblenz teil.  Die IG Metall-Vertrauensleutekonferenz verabschiedete  eine Erklärung: Für eine starke IG Metall, die in einer drohenden erneuten Krise maximal handlungs- und gestaltungsfähig in Betrieb und Gesellschaft ist. Und: die mit kämpfenden Kollegen in Europa solidarisch ist. “Solidarität” muss auch das Leitmotiv für einen Kurswechsel in Politik und Gesellschaft werden. Die IG Metall tritt ein für sichere, faire und menschenwürdige Arbeit - auch für Beschäftigte in ausgegliederten Randbereichen. Das Motto: Ein Betrieb - eine Belegschaft

09.11.2012 |

Gute Arbeit - gut in Rente

Koblenzer IG Metall schließt Aktionswoche vom 05. - 09.11.2012 ab

Eine Woche lang informierte die Koblenzer IG Metall in den Metallindustriebetrieben die Beschäftigten zum Thema alters- und alternsgerechte Arbeit und zum Thema flexible Renteneintritte.

Reiner Göbel, Erster Bevollmächtigter, zog eine positive Bilanz: „In allen Koblenzer Betrieben gab es Aktionen“. In Kantinen wurden die Tabletts bestückt, an Werkbänken hingen Transparente, „Zebrastreifen“ mit den Forderungen lagen im Betrieb und die Beschäftigten wurden befragt, ob sie Ihre Arbeit bis 67 durchhalten können und welche Maßnahmen im Betrieb für ältere Arbeitnehmer ergriffen werden.“

Reiner Göbel weiter: „Die große und breite Zustimmung in den Betrieben der Metallwirtschaft zeigt, dass die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen und bessere Renteneinstiegsoptionen wollen“.

Das Thema „Rente“ wird ein gewerkschaftliches Schwerpunktthema für das Jahr 2013 sein, so Göbel.

09.11.2012 |

Metaller gegen die Rente mit 67 und für flexiblere Übergänge in die Rente

Funktionärskonferenz "Gute Arbeit - gut in Rente"

Zur Information und weiteren Abstimmung der Kampagne "Gute Arbeit - gut in Rente" trafen sich Funktionäre der IG Metall Koblenz. In vielen Betrieben werden nun alterns- und altersgerechte Arbeitsplätze diskutiert und gefordert. Ziel ist es, betriebsspezifische Lösungen zu finden und Vereinbarungen abzuschließen. Für Freitag, den 09.11.2012 wurde eine öffentliche "Zebrastreifenaktion" am Löhrrondell für 15.00 Uhr beschlossen.

09.11.2012 |

Aktionswoche vom 05.-09.11.2012 gestartet

Gute Arbeit - gut in Rente

29.10.2012 |

Gewerkschaftsarbeit vor Ort

Russische Metallgewerkschafter zu Besuch in unserer Verwaltungsstelle

Eine fünfköpfige russische Delegation der Gewerkschaft GMPR besuchte bei ihrer Deutschlandreise die Firma Aleris und die IG Metall Koblenz.

Vor einem Jahr war eine deutsche IG Metall-Delegation mit dem Betriebsratsvorsitzenden von Aleris, Bernd Feuerpeil, in Russland, um die weltgrößte Aluminiumhütte RUSAL zu besuchen. Jetzt kamen die drei regionalen Gewerkschaftsvorsitzenden aus Irkutsk, Krasnoyarsk und von RUSAL mit dem Leiter der Abteilung Sozialökonomie beim Vorstand der GMPR und dem Leiter der internationalen Abteilung zu einem Erwiderungsbesuch nach Deutschland.
Wir präsentierten den russischen Besuchern unsere Gewerkschaftsarbeit vor Ort und die Zusammenarbeit und gemeinsame Interessenvertretung von Betriebsrat und IG Metall.

24.10.2012 |

Klausurtagung vom 23.- 24.10.2012 im Hotel Heinz in Höhr-Grenzhausen

OV-Klausur 2012

Ortsvorstand und Mitglieder der erweiterten OV

Unsere diesjährige OV-Klausurtagung fand vom 23. - 24.10.2012 im Hotel Heinz in Höhr-Grenzhausen statt.
Folgende Themen wurden besprochen:

- Mitglieder und Beiträge
- Politische Planung
- Kampagnenplanung
- Tarifrunde 2013
- Bundestagswahl 2013

- Vertrauensleutewahl 2012
- JAV-Wahlen 2012

13.09.2012 |

IG Metall Roadshow in Koblenz

"Gute Arbeit gut in Rente"

Sichere und faire Arbeit, zukunftsfähige Arbeitsplätze, gute Arbeits- und Lebensbedingungen und flexible Übergänge in Rente, dafür steht die IG Metall. Die IG Metall stellt ihre Kompetenz in Sachen Arbeit in Koblenz vor. Bürgerinnen und Bürgern bietet sich so die Gelegenheit, sich über die Gewerkschaft zu informieren.