IG Metall Koblenz
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16.11.2018, 13:11 Uhr

Solidarisch, respektvoll, erfolgreich

  • 17.10.2018
  • Aktuelles, Tarif, Politik, Presse, Betriebe

Im Rahmen ihrer jährlichen Ortsvorstandsklausur in Kastellaun zog die IG Metall Koblenz Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit.

Daneben stand insbesondere die strategische Ausrichtung im Mittelpunkt. Während ihrer Klausurtagung verständigten sich die Mitglieder des erweiterten Ortsvorstandes auf die Schwerpunkte ihrer betrieblichen und politischen Arbeit im kommenden Jahr.

 

Hierzu gehört auch die aktuelle Diskussion um die Angriffe auf unsere demokratischen Werte und Diskussionskultur in unserer Gesellschaft. Für die IG Metall Koblenz ist es klar, dass die Ursache für schlechte Entgelte, Arbeitslosigkeit, Armut, soziale Unsicherheiten und Spaltungen nicht bei denjenigen zu suchen sind, die selbst Opfer des Gegenwarts-Kapitalismus sind. Die neue soziale Frage bleibt im Kern die alte. Sie wird auch heute entscheiden zwischen oben und unten, zwischen reich und arm, zwischen denen, die Geld, Eigentum und Macht besitzen und denen, die nichts von dem haben. Nein! Hetze gegen Minderheiten hilft nicht gegen soziale Ungerechtigkeit. Und zur Lösung braucht es keine Abschottung und Ausgrenzung, sondern Solidarität, starke Gewerkschaften und demokratischen Druck aus der Zivilgesellschaft. 

Das dies funktioniert, zeigte die IG Metall in diesem Jahr mit sehr guten Tarifergebnissen, einer erfolgreichen Betriebsratswahl sowie mit der Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankversicherung und Verbesserungen bei der Rente. Diese hatte die IG Metall bereits lange gefordert. In den nächsten Wochen steht die Umsetzung der tariflichen Freistellungstage in der Metall- und Elektroindustrie auf dem Programm. 

Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Es geht uns vor allem auch darum, unser gutes Tarifergebnis in der Praxis für die Kolleginnen und Kollegen zu verwirklichen. Dazu haben wir uns in den Betrieben strategisch geordnet und arbeiten fokussiert auf unser Ziel hin. Wir sind gut aufgestellt und sagen den Arbeitgebern deutlich: Tragt euren erforderlichen, gesellschaftlichen Teil zur Gesundheit, Familie und Pflege bei.“


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