IG Metall Koblenz
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21.07.2019, 13:07 Uhr

IG Metall Koblenz sieht Herausforderungen positiv entgegen

  • 15.03.2018
  • Aktuelles, Tarif, Politik, Presse

Ganz im Zeichen des Tarifergebnisses sowie der Betriebsratswahlen hat die Delegiertenversammlung der IG Metall Koblenz gestanden.

Über 60 Betriebsräte und Funktionäre aus Koblenz, dem Hunsrück, der Eifel, dem Westerwald sowie dem Rhein-Lahn-Kreis waren der Einladung der IG Metall ins Haus Horchheimer Höhe gefolgt, um zum ersten Mal in diesem Jahr eine Bilanz zu ziehen.  

Den laufenden Betriebsratswahlen sieht die Gewerkschaft positiv entgegen. In den ersten Betrieben wurde bereits gewählt. Hierzu gehören die Betriebe Eaton in Holzhausen und Dausenau, Ardagh in Weißenthurm sowie Deloro und dem Volkswagen Zentrum in Koblenz. Die Wahlbeteiligung in diesen Betrieben war überdurchschnittlich. Ali Yener, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Koblenz: „Wir gratulieren allen gewählten Kolleginnen und Kollegen. Der Betriebsrat ist neben der Gewerkschaft eine der demokratischen Säulen der  Arbeitnehmervertretung. Gemeinsam können Betriebsrat und IG Metall aktiv Arbeits- und Lebensbedingungen im Sinne der Beschäftigten gestalten.“ In den nächsten Tagen wird in weiteren Betrieben gewählt. Unter anderem gehen die Beschäftigten im Koblenzer Industriegebiet bei Aleris, ZF, Daimler, Mercedes und MAN sowie Deutz im Westerwaldkreis zur Wahlurne. Die letzten Wahlen müssen bis zum 31.5.2018 abgeschlossen sein.  

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtet Yener über die positive Mitglieder- und Finanzentwicklung der IG Metall Koblenz. In 2017 wuchs die IG Metall Koblenz um 2 Prozent. Darüber hinaus war der Start ins neue Jahr ebenfalls mit dem Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie erfolgreich. Neben einer Entgelterhöhung seien auch Veränderungen bei der Arbeitszeit erreicht worden. Yener: „Das Tarifergebnis ist Ausdruck einer soliden Arbeit. Mitgliederstärke und somit finanzielle Unabhängigkeit sowie die Bereitschaft unserer Mitglieder Flagge zu zeigen, machen gute Tarifverträge möglich.“

 


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